Alle sieben katholischen Kindertagesstätten überprüfen beständig ihre religionspädagogische Arbeit
Zum familienpastoralen Ort zertifiziert

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Alle sieben katholischen Kindertagesstätten in Schloß Holte-Stukenbrock haben sich zum familienpastoralen Ort zertifiziert.

Freitag, 14.02.2020, 10:00 Uhr
Alle sieben Kindertagesstätten haben sich zertifiziert: Anette Moriba (Kita Edith Stein), Merle Engelbart-Zeitz, Melanie Wolke (Kita St. Elisabeth), Gabi Brinkmann (Kita St. Heinrich), Bianca Pott (Kita St. Achatius) und Stefanie Meyer (Kita St. Joseph, von links). Foto:
Alle sieben Kindertagesstätten haben sich zertifiziert: Anette Moriba (Kita Edith Stein), Merle Engelbart-Zeitz, Melanie Wolke (Kita St. Elisabeth), Gabi Brinkmann (Kita St. Heinrich), Bianca Pott (Kita St. Achatius) und Stefanie Meyer (Kita St. Joseph, von links).

Das teilt Merle Engelbart-Zeitz mit, pädagogische Regionalleitung vom Träger Katholischer Einrichtungen Minden-Ravensberg-Lippe gGmbH. Sie hat den Leiterinnen der Einrichtungen St. Elisabeth, St. Achatius, St. Ursula und die Edith Stein gratuliert. Die vier hatten eine Kooperation geschlossen und sich bei der Vorbereitung auf die Zertifizierung gegenseitig unterstützt. St. Heinrich, Abt Kruse und St. Joseph gehören zu den familienpastoralen Orten dazu.

In der Kita St. Heinrich gab es bereits eine Rezertifizierung nach drei Jahren. Leiterin Gabi Brinkmann betont, dass sie und ihre Mitarbeiterinnen vieles, was eigentlich normal ist und schon immer zum Alltag dazugehört, kritisch hinterfragt haben. So gibt es Rituale wie den wöchentlichen Besuch des Werktaggottesdienstes mit den älteren Kindern in der St. Heinrich-Kirche und für die U3-Kinder eine kleine Andacht mit dem Maskottchen, der Kirchenmaus. „Wir sind zudem immer präsent in der Gemeinde und sehen uns als Kita auch in der Rolle des Ansprechpartners für die Gemeinde“, sagt sie. Gabi Brinkmann und eine Kollegin haben zudem eine Fortbildung zur Wortgottesdienstleiterin absolviert. Ihr sei es wichtig, dass die Eltern eingebunden werden, damit der Glaube in die Familien getragen und gelebt wird. In jeder Kita wird die religionspädagogische Arbeit anders umgesetzt, doch der Ansatz ist derselbe.

Mit dem Ziel, die Familienpastoral in den Städten und Dörfern zu stärken, zertifiziert das Erzbistum Paderborn seit 2014 katholische Kindertageseinrichtungen als familienpastorale Orte. Es ist der Wunsch des Bischofes, dass die Arbeit der katholischen Kitas nach außen getragen wird. Kindertageseinrichtungen, die „familienpastoraler Ort“ werden wollen, haben nach der Antragstellung sechs Monate Zeit, die dafür erforderlichen Nachweise einzureichen. Aus diesen muss zum Beispiel hervorgehen, dass in der Einrichtung ein Verständigungsprozess über die Lebenssituation der Familien stattgefunden hat, deren Kinder die Kita besuchen.

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