Ein außergewöhnliches Osterfest
Einzeln unddoch gemeinsam

Schloß Holte-Stukenbrock (WB/ms). Es war ein Osterfest, das im Gedächtnis bleibt: Nähe wurde in gemeinsamen Symbolen gezeigt. Die Schützen hatten ihre Fahnen gehisst, um zu zeigen, dass sie aneinander denken.

Montag, 13.04.2020, 15:02 Uhr aktualisiert: 13.04.2020, 15:06 Uhr
Stephan (Trompete) und Dieter Tanto (Tuba) spielen Ostersonntag auf dem Evangelischen Friedhof. In der Tuba spiegeln sich das Kreuz und Pfarrer Dr. Carsten Glatt. Foto: Monika Schönfeld
Stephan (Trompete) und Dieter Tanto (Tuba) spielen Ostersonntag auf dem Evangelischen Friedhof. In der Tuba spiegeln sich das Kreuz und Pfarrer Dr. Carsten Glatt. Foto: Monika Schönfeld
Anno Ottenstroer an der Orgel der St.-Ursula-Kirche.

Anno Ottenstroer an der Orgel der St.-Ursula-Kirche. Foto: Monika Schönfeld

 

Manfred und Gabi Bonensteffen, das Schützenkönigspaar der St.-Johannes-Schützenbruderschaft Stukenbrock, hatte vor seinem Haus die Kirchen- und Schützenfahne gehisst und symbolisch im eigenen Garten das „Osterfeuer“ entzündet – so wie es viele machten und auf Facebook posteten. Denn das Feuer der Jungschützen, der erste Termin des Jahres draußen und immer ein Familienfest, war wegen der Gefahr durch das Coronavirus abgesagt.

Angelika Otte bringt ihren Nachbarn eine Osterkerze aus der St.-Ursula-Kirche mit.

Angelika Otte bringt ihren Nachbarn eine Osterkerze aus der St.-Ursula-Kirche mit. Foto: Monika Schönfeld

Auf dem Evangelischen Friedhof und im Innenhof des Cara Vita spielten Stephan Tanto und sein Vater Dieter auf Trompete und Tuba „Christ ist erstanden“, eine Hymne an das Leben, das den Tod besiegt, an die Auferstehung, die Hoffnung verheißt. In den Kirchen gab es Orgelmusik, eine Predigt „to go“ und eine Osterkerze.

Das Schützenkönigspaar Gabi und Manfred Bonensteffen entzündet eins von ganz vielen, kleinen und privaten Osterfeuern, um Gemeinschaft zu zeigen.

Das Schützenkönigspaar Gabi und Manfred Bonensteffen entzündet eins von ganz vielen, kleinen und privaten Osterfeuern, um Gemeinschaft zu zeigen. Foto: Monika Schönfeld

Die Pfarrer Carsten Glatt und Reinhard Bogdan haben in der Versöhnungs- und Friedenskirche ohne Publikum Gottesdienste gehalten und auf Youtube hochgeladen. Das Motto: „Das Beste kommt noch“. Ungewöhnliche Ostergrüße gab es von der CDU: jedes Ratsmitglied und der Bürgermeister sprachen einzeln einen gemeinsamen Gruß.

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