Stelle von Stefanie Schäfer wird ausgeweitet und voll von der Stadt bezahlt
Mehr Gewicht für den Klimaschutz

Schloß Holte-Stukenbrock (WB/ms). Die Stelle der Klimaschutzmanagerin wird ab 1. Oktober aufgewertet.

Mittwoch, 27.05.2020, 06:00 Uhr
Die Stelle der Klimaschutzmanagerin Stefanie Schäfer, hier vergangenes Jahr mit dem Geschäftsführer der Stadtwerke, Marco Fuhrmann (Mitte), und Bürgermeister Hubert Erichlandwehr, wird aufgestockt und die Kosten von der Stadt übernommen. Foto: Bernd Steinbacher
Die Stelle der Klimaschutzmanagerin Stefanie Schäfer, hier vergangenes Jahr mit dem Geschäftsführer der Stadtwerke, Marco Fuhrmann (Mitte), und Bürgermeister Hubert Erichlandwehr, wird aufgestockt und die Kosten von der Stadt übernommen. Foto: Bernd Steinbacher

Stefanie Schäfer wird sich dann mit ganzer Stelle um den Klimaschutz in der Stadt kümmern. Zusätzlich wird eine halbe Stelle geschaffen, die ihr die Aufgaben im Abfallbereich abnimmt (25 Prozent bisher) und sie im Klimaschutz unterstützt (plus 25 Prozent). Das ergibt unter dem Strich eine halbe Stelle mehr für den Klimaschutz. Die Stadt bezahlt ab Oktober die Stellen voll, die bisherige Förderung von 65 Prozent der Personalkosten läuft aus. Das hat der Energie- und Umweltausschuss einstimmig gebilligt.

Axel Dingenotto (CDU): „Klimaschutz ist ein wichtiges Thema. Trotz der angespannten Haushaltslage werden wir das Geld dafür bereitstellen.“ Bruno Reinke (Bündnis 90/Die Grünen) sagte, er sei angesichts des Verwaltungsvorschlags positiv gestimmt. CDU-Fraktionsvorsitzender Lars Pankoke leicht schnippisch Richtung Reinke: „Das ist es der lieben CDU wert.“

Bruno Schmidt (SPD) fragte, ob es nicht möglich sei, die neu geschaffene halbe Stelle zur anderen Hälfte mit dem Mobilitätsmanager zu verknüpfen. Seiner Meinung nach gibt es für ganze Stellen mehr qualifizierte Bewerber. Dem widerspricht Bürgermeister Hubert Erichlandwehr. „Auf Teilzeit-Stellen erhalten wir hoch qualifizierte Bewerbungen. Das ist im öffentlichen Dienst verbreitet. In Corona-Zeiten gewinnt der öffentliche Dienst als Arbeitgeber wieder Ansehen.“

Die Bündelung der Aufgaben des Klimaschutzes und die enge Verzahnung mit anderen Umweltthemen haben sich aus Sicht der Verwaltung bewährt. Die momentan deutlich stärkere Wahrnehmung und Gewichtung der Klimaschutzthematik in der Bevölkerung und der politischen Diskussion spiegele den Bedarf wider, eine Ansprechpartnerin in der Verwaltung auch nach Auslaufen der Förderung beizubehalten. In der Verwaltung erfülle die Klimaschutzmanagerin eine Koordinationsaufgabe, um Investitionen mit Fördermitteln anzustoßen.

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