Ausbau der Helleforthstraße: Zweiter Abschnitt soll am 27. November fertig sein
Buddeln, baggern, betonieren

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Tief gräbt sich die Schaufel unter die Helleforthstraße , Baggerfahrer Ulrich Merschmann (59) holt Kubikmeter um Kubikmeter Boden nach oben und verlädt diesen auf einen bereitstehenden Laster. Die Umbauarbeiten sind in vollem Gange, der erste von vier Bauabschnitten ist am 14. Juni abgeschlossen worden. Der Rodenweg ist bereits wieder befahrbar. Doch die Anlieger werden noch einiges an Geduld aufbringen müssen: erst im Dezember 2021 wird alles fertig sein. „Wunder dauern eben länger“, schmunzelt ein Anwohner, der den Arbeitern vor Ort allerdings seinen Respekt zollt: „Die Jungs hauen hier jeden Tag wirklich voll rein.“

Freitag, 24.07.2020, 07:00 Uhr
Ulrich Merschmann (59) holt mit seinem Bagger Kubikmeter um Kubikmeter Boden aus der Helleforthstraße nach oben und verlädt diesen auf einen Laster. Die Arbeiten auf dem zweiten Bauabschnitt bis zur Sankt-Michael-Straße laufen. Foto: Dirk Heidemann
Ulrich Merschmann (59) holt mit seinem Bagger Kubikmeter um Kubikmeter Boden aus der Helleforthstraße nach oben und verlädt diesen auf einen Laster. Die Arbeiten auf dem zweiten Bauabschnitt bis zur Sankt-Michael-Straße laufen. Foto: Dirk Heidemann

Ausbauarbeiten Helleforthstraße

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Worte, die der für das Bauvorhaben zuständige Michael Otten­stroer vom Fachbereich Tiefbau und Umwelt der Stadt gerne hören wird. „Beschwerden von den Anwohnern gibt es immer wieder. Aber ich glaube, wir haben das ganz gut im Griff. Die Baufirma meldet sich immer mindestens zwei Tage vorher, damit die Leute wissen, wann es vor ihrer Tür losgeht“, sagt Michael Ottenstroer. Für ältere oder behinderte Personen werden Rampen aufgeschüttet, damit sie ihre Häuser erreichen können.

Der Bereich zwischen dem Rodenweg und der Sankt-Michael-Straße ist der zweite Abschnitt, der aktuell in Angriff genommen wird. Während der Mittagspause erreicht Timo Swoboda mit seinem Lkw die Baustelle und bringt neues Material für die Kanalbauarbeiten (Regenwasser), die am 4. September beendet sein sollen. Die Versorgungsleitungen sollten eigentlich bereits liegen, doch der Termin bis zur Fertigstellung (17. Juli) konnte nicht eingehalten werden. Jetzt müssen sich die Arbeiter sputen, denn schon in der kommenden Woche sollen die Straßenbauarbeiten beginnen, zum 27. November soll die Asphaltdecke geschlossen und wieder befahrbar sein.

Dritter Bauabschnitt soll im Juli 2021 beendet sein

Dann sollen am 16. Dezember die Kanalbauarbeiten auf dem dritten Abschnitt zwischen Sankt-Michael-Straße und Altenkamp starten, die bis April 2021 andauern sollen. Mit weiteren zeitlichen Prognosen hält sich Michael Ottenstroer zurück, zumal natürlich alles von der Witterung abhängig ist. Ein strenger Winter könnte beispielsweise zu Verzögerungen führen. Geht alles glatt, dann sollen die Straßenbauarbeiten am dritten Bauabschnitt im Juli 2021 beendet sein. Der vierte Abschnitt bis zur Tenge-Rietberg-Straße bildet den krönenden Abschluss.

Anschließend wird die Helleforthstraße auf einer Länge von 1,1 Kilometern ausgebaut sein und endlich einheitlich über einen Bürgersteig sowie einen Radweg verfügen. Für den Straßenausbau musste die Stadt Grunderwerb tätigen, um Platz für eine 4,50 Meter breite Fahrbahn, jeweils 1,25 Meter breite Schutzstreifen für Radfahrer und einen 1,50 Meter breiten Gehweg zu schaffen.

Anwohner zahlen 90 Prozent

Das alles hat natürlich seinen Preis – auf für die Anlieger. „90 Prozent der Kosten von insgesamt 2,2 Millionen Euro werden auf die Anwohner umgelegt“, sagt Michael Ottenstroer, der von „großen Diskussionen“ im Vorfeld spricht. Verständlich, denn im Einzelfall kommt da ein ordentlicher Betrag zustande, der von manchem nicht so einfach zu stemmen sein dürfte. Hoffentlich entschädigt dafür dann das Endergebnis.

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