Open-Air-Kino im Bürgerpark ist für den Kinoverein Rhythmus Filmtheater ein Volltreffer
Ein schöner Abend unter Freunden

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Es war ein perfekter Rahmen für einen 20. Geburtstag. Das Wetter passte und die Gäste waren gut gelaunt. Dass die Hauptattraktion des Abends erst mit Verspätung „auftrat“, tat der Stimmung überhaupt keinen Abbruch. Im Gegenteil. So blieb auf der Wiese im zwischen Rathaus und Gymnasium gelegenen Bürgerpark mehr Zeit für einen Schnack und Freunden – und das eine oder andere Kaltgetränk. „Wir haben gutes Wetter bestellt, aber das ist zu gut. Es ist zu hell, daher wird sich der Beginn von Bohemian Rhapsody auf 20.30 Uhr verschieben“, kündigte Frank Röllke an.

Montag, 31.08.2020, 06:00 Uhr
Auf einen schönen Abend: Beate Dorenkamp, Ulrich Kronauer, Andrea Rehm-Petzold und Knut Petzold freuen sich auf den Queen-Film Bohemian Rhapsody, der aufgrund des herrlichen Wetters am Samstagabend erst ab 20.30 Uhr gezeigt wurde. Foto: Dirk Heidemann
Auf einen schönen Abend: Beate Dorenkamp, Ulrich Kronauer, Andrea Rehm-Petzold und Knut Petzold freuen sich auf den Queen-Film Bohemian Rhapsody, der aufgrund des herrlichen Wetters am Samstagabend erst ab 20.30 Uhr gezeigt wurde. Foto: Dirk Heidemann

20 Jahre Rhythmus Filmtheater

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Der Vorsitzende des Kinovereins Rhythmus Filmtheater, das am Samstagabend mit einer Open-Air-Veranstaltung sein 20-jähriges Bestehen feierte, hatte mit seinem Team alles dafür getan, dass es ein tolles Fest werden würde. Gut 200 Zuschauer nahmen auf den Stühlen, die von der Evangelischen Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt und aus der Friedens- sowie Versöhnungskirche entliehen worden waren, Platz. Darunter auch Beate Dorenkamp (55), Ulrich Kronauer (57), Andrea Rehm-Petzold (56) und Knut Petzold (56). „Wir waren noch nie im Rhythmus Filmtheater, kommen aus Oerlinghausen und sind auf Einladung unserer Freunde hier“, sagte Knut Petzold, dessen Frau Andrea als einzige aus dem Quartett den Film noch nicht gesehen hatte. „Bohemian Rhapsody ist eine absolut gute Wahl“, meinte Ulrich Kronauer.

Ich hätte nicht gedacht, dass der Verein so lange Bestand haben würde.

Frank Becker

Derweil überreichte Ottokar Fischer, Vorsitzender des Odins Filmtheater in Bad Lippspringe, Frank Röllke einen Präsentkorb. „Die Zusammenarbeit war von Anfang an sehr gut“, bekannte Röllke, der zum runden Geburtstag auch Kinoverein-Gründungsmitglied Bianca Siedenhans sowie Frank Becker begrüßen durfte. „Ich hätte nicht gedacht, dass der Verein so lange Bestand haben würde“, sagte Becker, der dem Rhythmus-Team in den Anfangsjahren mit seinem Know-how ordentlich Starthilfe gab. Becker betrieb damals in Brackwede das Melodie. „Daher wusste ich, wie schwer es ist, sich gegen die großen Kinos zu behaupten.“

Lange Kino-Tradition

Dass es in Schloß Holte-Stukenbrock überhaupt wieder ein Kino gibt, ist dem klaren Votum einer Bürgerbefragung aus dem Jahr 1999 zu verdanken. „Alle, die älter als 20 Jahre sind, wissen, dass das Kino in Schloß Holte eine große Tradition hat“, erinnerte Bürgermeister Hubert Erichlandwehr an die Säle an der Bahnhof- sowie ehemals Rosenstraße (heute Holter Straße). Als dann endlich die Dämmerung hereinbrach, kuschelten sich viele Besucher in ihre mitgebrachten Decken und verfolgten auf einer aufblasbaren Leinwand gebannt die Story der 1970 gegründeten britischen Rockband Queen mit ihrem charismatischen Sänger Freddie Mercury. Unterdessen verfolgten mir gebührendem Abstand Jörn Kurek und Christina Aref vom Ordnungsamt das Geschehen auf der Wiese. „Alles in Ordnung, die Leute halten sich an die Corona-Schutzregeln. Allerdings ist das Verhalten der Menschen in Schloß Holte-Stukenbrock in der Corona-Krise allgemein als vorbildlich zu bezeichnen“, lobte Jörn Kurek.

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