Froli GmbH aus SHS ist dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex verpflichtet
Kaminzimmer entfaltet Erfindergeist

Schloß Holte-Stukenbrock WB -

„Das Herz von Froli ist Erfindergeist.“ So beschreibt die Inhaberin des mittelständischen Familienunternehmens, Dr. Margret Fromme-Ruthmann, den Antrieb, den bereits der Gründer des Kunststoffwerks Anfang der 1960er-Jahre spürte. Bis heute gibt es viele erfolgreiche Produkte, die auf dem Zeichenbrett von Heinrich Fromme, der im vergangen Jahr verstorben ist, entstanden sind: Armlehnen für Bürostühle, Unterlegkeile und Zubehör für Reisemobile oder Federelemente für Bettsysteme.

Sonntag, 22.11.2020, 16:24 Uhr aktualisiert: 22.11.2020, 16:32 Uhr
Die Froli-Gesellschafterin und Geschäftsführerin Margret Fromme-Ruthmann im Kreativraum: „Der führt raus aus dem Alltagsgeschäft und lässt Mitarbeiter frei über Produkte und Geschäftsmodelle nachdenken.“
Die Froli-Gesellschafterin und Geschäftsführerin Margret Fromme-Ruthmann im Kreativraum: „Der führt raus aus dem Alltagsgeschäft und lässt Mitarbeiter frei über Produkte und Geschäftsmodelle nachdenken.“ Foto: Monika Schönfeld

 

Bis zu 40 Prozent der Produkte sind Eigenentwicklungen, die vielfach auf Patenten und eigenen Schutzrechten beruhen und mit internationalen Awards und Preisen ausgezeichnet sind. Besonders stolz ist das Team über die TOP 100-Auszeichnung, mit der Froli zu den 100 innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands zählt.

Um diese Philosophie fortzuführen und weiterzuentwickeln, haben Mitarbeiter einen Kreativraum im Unternehmen gestaltet, der an die Campus-Areas und Design-Thinking-Studios in den High-Tech-Unternehmen des Silicon Valley erinnern, die Margret Fromme-Ruthmann vergangenes Jahr sowohl im Valley als auch in den High-Tech-Unternehmen in Shanghai und Shenzen besucht hat. „Aber bei Froli ist keine Kopie entstanden, sondern ein für das Unternehmen optimaler Raum, der die fünf Säulen der Unternehmensphilosophie zum Ausdruck bringt: Innovation, Qualität, Nachhaltigkeit, das Wohl der Mitarbeitenden und Kundenzufriedenheit.“

Ein Team aus vier Mitarbeitern und Helfern aus dem Betrieb hat in Eigenregie und mit festgelegtem Budget ein Kreativstudio gestaltet, das alle begeistert. Ein Kaminzimmer entstand mit virtuellem Kaminfeuer, Sesseln, Tischlampen und Bildern an den Wänden, das viel Gemütlichkeit und Ruhe ausstrahlt. Daneben ein großzügiger Raum mit Gruppentisch, Stehpult, Whiteboard und Work-Stations im Industriedesign. Spielboxen, Bastelmaterial, Methodenliteratur und farbige Elemente regen zur aktiven Gestaltung an. „Alles ist so ausgelegt, dass nicht Statik, sondern Bewegung gefördert wird. Die Wände sind zum Beispiel nicht fertig gestrichen; die Pinselstriche enden auf der Hälfte der Wand. „Das irritiert, regt aber auch an: Hier ist Raum fürs Über-den-Tellerrand-Denken“, sagt Fromme-Ruthmann.

Die Nutzung des Kreativraums soll ein lebendiger Prozess mit unterschiedlichen Projekten werden, bei dem es auch die Möglichkeit geben wird, dass sich Mitarbeiter für Projekte „bewerben“ können. „Denn wir sind überzeugt, dass in jedem wertvolle Ideen und Kompetenzen stecken“, sagt Margret Fromme-Ruthmann, die seit 1990 im elterlichen Unternehmen mit heute 266 Beschäftigten arbeitet, 1998 die Geschäftsführung übernahm, seit 2012 alleinige Gesellschafterin und seit 2016 gemeinsam mit Peter Liebing Geschäftsführerin ist.

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