Stukenbrocker Jungschützen holen 1800 Bäume ab
Weniger Bäume, neuer Spendenrekord

Schloß Holte-Stukenbrock WB -

Etwas weniger Bäume, aber dafür ein hoher Spendenbetrag – so lässt sich die Tannenbaumaktion der Stukenbrocker Jungschützen zusammenfassen.

Sonntag, 10.01.2021, 16:56 Uhr aktualisiert: 10.01.2021, 17:06 Uhr
Gute Stimmung bei den Stukenbrocker Jungschützen. Das Team hat am Samstag ausgediente Nadelbäume gegen eine Spende abgeholt. Christian Teipel (von links), Alessandra Wieskus, Niklas Henrichs, Nick Strothmann, Julian Teipel und Sebastian Lüke (auf dem Transporter) packen beim Verladen kräftig mit an.
Gute Stimmung bei den Stukenbrocker Jungschützen. Das Team hat am Samstag ausgediente Nadelbäume gegen eine Spende abgeholt. Christian Teipel (von links), Alessandra Wieskus, Niklas Henrichs, Nick Strothmann, Julian Teipel und Sebastian Lüke (auf dem Transporter) packen beim Verladen kräftig mit an. Foto: Uschi Mickley

Rund 1800 ausgediente Nadelbäume haben 48 Helfer am Samstag gegen eine freiwillige Spende abgeholt. Während die Abholaktion in vielen Orten coronabedingt abgesagt wurde, waren die Aktiven bei kaltem, aber trockenem Winterwetter stundenlang in den Straßen von Stukenbrock und Schloß Holte unterwegs, um das Nadelholz einzusammeln.

„Wir haben ein Hygienekonzept vorgelegt, das von der Stadt genehmigt wurde“, erläutert Julian Teipel, Schriftführer der Jungschützen. Um den Vorschriften zu entsprechen, durften Helfer aus jeweils zwei Haushalten auf den Ladeflächen und in den Fahrerhäusern nur zusammenarbeiten. Die Stadt hatte den Jungschützen für die Aktion 25 FFP2-Masken zur Verfügung gestellt. 50 weitere Stoff-Masken hatte der Verein selbst in Auftrag gegeben.

Wie bereits in den Jahren zuvor haben örtliche Firmen und Landwirte den Sammeltrupp mit Lastkraftwagen, Traktoren, Bullis und Anhängern unterstützt. Mit insgesamt zwölf Fahrzeugen war das Team ausgerückt. „Wir sind froh, dass es heute mit dem Einsammeln geklappt hat. Die Bürger waren sehr freundlich und haben sich gefreut, dass wir gekommen sind“, erzählt Julian Teipel.

Die Sammelaktion ist für die Jungschützen Anfang des Jahres eine wichtige Veranstaltung. Mit insgesamt 4150 Euro Einnahmen war das Spendenaufkommen so hoch wie nie zuvor. Die Spende könnte helfen, den Verlust einer weiteren Einnahmequelle auszugleichen. Denn bislang ist es noch ungewiss, ob das traditionelle Osterfeuer in diesem Jahr stattfinden kann.

Das Geld kommt in vollem Umfang der Jugendarbeit der Jungschützen zugute. Im vergangenen Jahr wurden davon unter anderem Jacken für die Mitglieder angeschafft. „Wir sind sehr zufrieden mit der Aktion und möchten uns bei allen herzlich für die Spende bedanken“, sagt Julian Teipel. Aufgrund der Pandemie, so der 22-Jährige, stand lange Zeit nicht fest, ob die Aktion durchgeführt werden konnte. Per Videochat haben sich die Organisatoren im Vorfeld mehrfach ausgetauscht.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7759838?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198389%2F2516080%2F
„Stand heute bin ich im Sommer vertragslos“
Noch weiß Fabian Klos nicht, in welche Richtung es gehen wird. Am 30. Juni endet sein Vertrag, seine Zukunft ist weiter ungewiss.
Nachrichten-Ticker