DRK bietet in Schloß Holte an vier Tagen Termine an – Jürgen Engelns: „Können nicht nur Weiberfastnacht und Pollhans“
Erstes Corona-Testzentrum eröffnet

Schloß Holte-Stukenbrock -

Jetzt verfügt auch die Stadt Schloß Holte-Stukenbrock über ein eigenes Zentrum für Corona-Schnelltestungen. Haupt- und ehrenamtliche Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes haben die Teststation in der Mehrzweckhalle der Gesamtschule (Jahnstraße 11 in Schloß Holte) eingerichtet.

Sonntag, 21.03.2021, 17:40 Uhr
Hereinspaziert: Kreisrotkreuzleiterin Janet Müssig (von links), Bürgermeister Hubert Erichlandwehr, DRK-Führungskraft Patrick Chatzigeorgiou und DRK-Kreisvorstand Ilka Mähler laden in Schloß Holte-Stukenbrock ab sofort an vier Wochentagen zum kostenlosen Corona-Schnelltest ein.
Hereinspaziert: Kreisrotkreuzleiterin Janet Müssig (von links), Bürgermeister Hubert Erichlandwehr, DRK-Führungskraft Patrick Chatzigeorgiou und DRK-Kreisvorstand Ilka Mähler laden in Schloß Holte-Stukenbrock ab sofort an vier Wochentagen zum kostenlosen Corona-Schnelltest ein. Foto: Rainer Stephan

Ab sofort können sich Bürgerinnen und Bürger hier montags von 14 bis 17 Uhr, mittwochs von 8 bis 12 Uhr, freitags von 17 bis 20 Uhr und samstags von 9 bis 11 Uhr kostenlos auf das Coronavirus testen lassen.

Zu den ersten Besuchern des DRK-Testzentrums zählte am Freitagnachmittag Bürgermeister Hubert Erichlandwehr. Von DRK-Kreisvorstand Ilka Mähler ließ er sich Ausstattung und den Ablauf in der Station zeigen. Nach dem Rundgang äußerte sich das Stadtoberhaupt hoch zufrieden mit der Organisation. „Das DRK hat das hier gut im Griff. Wenn wir das Rote Kreuz brauchen, ist es immer zur Stelle. Das freut mich“, sagte Erichlandwehr. „Wir können eben nicht nur Weiberfastnacht und Pollhans“, entgegnete Jürgens Engelns, Geschäftsführer des DRK-Ortsvereins Schloß Holte-Stukenbrock, dem Stadtoberhaupt schmunzelnd.

Unter der Leitung von Patrick Chatzigeorgiou waren am Eröffnungstag drei ehrenamtliche Mitarbeiter der Hilfsorganisation im Einsatz. Gemeinsam kümmerten sie sich um die Erfassung der persönlichen Daten, den Abstrich – wahlweise im Nasen- oder Rachenraum – und die Auswertung der Tests. Das Ergebnis ihres Tests erfahren die Kandidaten spätestens 45 Minuten nach dem Abstrich. Bei einem positiven Schnelltest erfolgt eine Meldung an das Gesundheitsamt. Die getestete Person hat sich in Quarantäne zu begeben. Ein (kostenloser) noch aussagefähigerer PCR-Test schließt sich an Ort und Stelle an. Vom reibungslosen Ablauf überzeugte sich auch die aus Schloß Holte-Stukenbrock stammende Kreisrotkreuzleiterin Janet Müssig.

Wer sich an einem der vier Wochentage auf das Virus testen lassen möchte, sollte sich vorab über die Homepage des DRK (www.drk-guetersloh.de) einen Termin sichern. „Wir vergeben Testzeiten im Zwei-Minuten-Abstand, sodass wir auf eine stündliche Kapazität von 30 bis maximal 40 Testungen kommen“, erklärt Ilka Mähler. Dort, wo kein Zugang zum Internet vorhanden sei – etwa bei älteren Menschen – bemühe sich das DRK um eine unbürokratische Lösung. Mähler: „Diese Bürger dürfen auch unangemeldet zu uns kommen. Die schleusen wir einfach so durch.“ Übrigens: Auch Gruppentestungen, zum Beispiel für Vereine oder andere Hilfsorganisationen wie die Feuerwehr, bietet das DRK an. Dazu bittet der Ortsverein um eine Voranmeldung. Entweder telefonisch unter der Rufnummer 05207/8998763 (Janet Müssig) oder per E-Mail unter der Adresse rkl@drk-shs.de.

Es wird angeboten. Warum soll ich das nicht nutzen?

Siegfried Murke

76 Bürger haben sich am Wochenende in Schloß Holte-Stukenbrock testen lassen. Die Motivation der Menschen, sich einem Corona-Schnelltest zu unterziehen, hat verschiedene Gründe. „Es wird angeboten. Warum soll ich das nicht nutzen?“, meint zum Beispiel Siegfried Murke. Gudrun Kissing war gerade mit dem Wohnmobil in Luxemburg unterwegs. „Da wollte ich mir Klarheit darüber verschaffen, dass ich nicht infiziert bin“, sagt sie. Und bei Familie Prodinger mit Vater Stephan, Mutter Sabrina und Sohn Aaron (3) legte die Kita von Aaron Wert auf einen Nachweis, dass niemand aus dem Trio infiziert ist. Sabrina Prodinger: „Hintergrund dafür ist, dass wir nach einem Krankenhausaufenthalt auf Nummer sicher gehen wollten.“

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