Mo., 03.04.2017

Viel zu tun zwischen Mittelstreifen und Lärmschutzwand A33: Freigabe bis Schnatweg Ende 2017

Das Ziel vor Augen: Am Schnatweg in Künsebeck (Bild) endet die Trasse derzeit abrupt im Kiesbett. Aber bis zur Auf- und Abfahrt ist die Fahrbahn fertig, und nur das zählt momentan für die Verkehrstüchtigkeit des Steinhagener Teilstücks. Der Haller Abschnitt kommt später.

Das Ziel vor Augen: Am Schnatweg in Künsebeck (Bild) endet die Trasse derzeit abrupt im Kiesbett. Aber bis zur Auf- und Abfahrt ist die Fahrbahn fertig, und nur das zählt momentan für die Verkehrstüchtigkeit des Steinhagener Teilstücks. Der Haller Abschnitt kommt später. Foto: Bluhm-Weinhold

Steinhagen/Bielefeld (WB/anb). Vorne kommt der Beton rein, hinten die fertige Wand raus – 300 bis 400 Meter Strecke machen die Arbeiter jeden Tag, die auf der A 33-Trasse derzeit die so genannten Betongleitwände auf dem Mittelstreifen bauen. Und auch sonst ist allerlei Betrieb auf dem 7,9 Kilometer langen Abschnitt zwischen Ostwestfalendamm und Schnatweg in Künsebeck.

Aber bis zur Auf- und Abfahrt ist die Fahrbahn fertig, und nur das zählt momentan für die Verkehrstüchtigkeit des Steinhagener Teilstücks. Der Haller Abschnitt kommt später.

Es geht so langsam in die Endphase im Abschnitt 6 durch Ummeln und Steinhagen. Ende dieses Jahres soll dort der Verkehr fließen: »Wir gehen davon aus, dass das klappt«, sagt Wilhelm Willenberg, Projektleiter Bauausführung beim Landesbetrieb Straßen NRW.

Was passiert derzeit auf und an der Trasse? Da sind, wie gesagt, die Mittelstreifenbauer, die die 90 Zentimeter hohen Wände zwischen den Fahrtrichtungen aus Ortbeton ziehen. Der heißt so, weil er vor Ort gefertigt wird. Zwischen die Wände kommen Kies, Sand und eine »Sedummatte«, ein Vlies aus kleinen Flechten, das Unkrautbildung verhindern soll. »Wir wollen einen wartungsfreien Mittelstreifen«, so Willenberg.

Außen an die Fahrbahnen kommen später die Leitplanken aus Stahl. Die Lärmschutzwälle sind fertig, jetzt werden die Lärmschutzwände aufgebaut. Das passiert unter Einsatz von Bohrern und Rammen. 1200 Betonpfähle müssen gesetzt werden, um Wänden von bis zu 5,50 Metern Höhe genug Stabilität auch bei Wind zu geben. Auf insgesamt acht Kilometern werden Wände gesetzt, die eine Fläche von 29 500 Quadratmeter haben werden und 8,5 Millionen Euro kosten.

Voraussichtlich im April beginnt die Installation der sieben Verkehrszeichenbrücken und 16 -ausleger vor den drei Anschlussstellen OWD, Bielefelder Straße und Schnatweg. Dann fehlen noch die Markierung und die Notrufsäulen samt der Datenkabel. Die Leerrohre dafür liegen längst im Randbereich der Autobahn.

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