So., 17.03.2019

Amshausen: Vergabekriterien für Grundstücke stehen Drei Wünsche frei

60 Grundstücke für Einfamilien- und Doppelhäuser werden auf der Fläche nördlich der Amshausener Straße (unten) zwischen Büker-Siedlung und Gemeindehaus ausgewiesen.

60 Grundstücke für Einfamilien- und Doppelhäuser werden auf der Fläche nördlich der Amshausener Straße (unten) zwischen Büker-Siedlung und Gemeindehaus ausgewiesen. Foto: Ulrich Fälker

Von Annemarie Bluhm-Weinhold

Steinhagen-Amshausen  (WB). Zwei Drittel der Grundstücke im Baugebiet nördlich der Amshausener Straße sollen an Familien mit, ein Drittel an Familien ohne minderjährige Kinder vergeben werden. Nun können alle, die auf der Bewerberliste stehen, ihre Wünsche anmelden.

Der Haupt- und Finanzausschuss hat in nicht-öffentlicher Sitzung die Vergabekriterien beschlossen. Das letzte Wort hat der Gemeinderat am 27. März. »Nachdem im Teil südlich der Amshausener Straße für die 14 Grundstücke nur Familien mit Kindern zum Zuge gekommen sind, haben wir für den nördlichen Teil eine Quotierung empfohlen«, sagte Bürgermeister Klaus Besser.

60 Grundstücke für Einfamilien- und Doppelhäuser

Etwa 60 Grundstücke für Einfamilien- und Doppelhäuser wird es dort geben. Dazu kommen Grundstücke für elf Mehrfamilienhäuser. Potenzielle Investoren dafür stellen ihre Pläne im Haupt- und Finanzausschuss vor, der dann über die Vergabe entscheidet.

Doch bei den Privathäusern ist die Vergabe Sache der Verwaltung. Diese schreibt alle Bewerber, die bereits auf einer Liste im Rathaus stehen, nun an – 180 sind es. Denn das Interesse am Wohngebiet ist immens. Indes hat inzwischen vielleicht der eine oder andere auch schon anderswo ein Grundstück gefunden. Wer aber weiterhin in Amshausen bauen möchte, der kann sein favorisiertes Grundstück benennen. Bis zu drei Wünsche sind möglich. »Wir verschaffen uns einen Überblick, sprechen mit allen und losen bei mehreren Bewerbern für ein und dieselbe Fläche«, so Besser.

Baubeginn Mitte 2020

Bis tatsächlich die ersten Häuser entstehen, dauert es noch bis Mitte 2020. Denn die Landesbauordnung ist geändert worden, und nach den Osterferien muss der Bauausschuss wieder über den Entwurf beraten, der dann erneut offen gelegt wird. Die Anregungen und Bedenken aus diesem Verfahren werden ausgewertet, so dass der Satzungsbeschluss für das Baugebiet erst nach den Sommerferien erfolgen kann. Im Herbst und Winter 2019/20 soll die Erschließung erfolgen.

Dass sich die Planung deutlich verzögert hat, führt Besser weniger auf die neue Landesbauordnung als vielmehr auf die noch immer fehlende Genehmigung des Landesbetriebs Straßen NRW zum Anschluss des Wohngebiets an die L 756, die frühere B 68, zurück. Wie berichtet, soll diese über die Aufmündung Falkenstraße erfolgen. »Seit August warten wir auf Antwort«, so Besser.

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