Do., 21.03.2019

Standort in Steinhagen betroffen 200 Jobs bei Schaeffler in OWL in Gefahr

Schaeffler in Steinhagen.

Schaeffler in Steinhagen. Foto: Volker Hagemann

Steinhagen (WB/OH).  Der börsennotierte bayerische Auto- und Maschinenbauzulieferer Schaeffler will 200 von 420 Arbeitsplätze in seinem Werk in Steinhagen (Kreis Gütersloh) abbauen.

Das teilte der Konzern den Mitarbeitern am Donnerstag mit. Zudem stehen bis Jahresende in drei weiteren der 26 deutschen Werke nochmals 400 Stellen zur Disposition: in Unna, Kaltennordheim (Thüringen) sowie Hamm (Rheinland-Pfalz).

Der Konzern hatte vor zwei Wochen ein Sparprogramm mit dem Abbau von europaweit rund 900 Stellen angekündigt, davon 700 in Deutschland. Betriebsbedingte Kündigungen und Standortschließungen sollen möglichst vermieden werden, bekräftigte der Konzern gestern. Den Arbeitnehmervertretern zufolge sollen Verlagerungen und Übernahmen durch eigene Manager Optionen sein.

Die Steinhagener Beschäftigten reagierten schockiert. Weil das Werk stark im Industriegeschäft aktiv ist und der Autobereich einen kleineren Teil ausmacht, waren keine größeren Einschnitte erwartet worden. Der Konzernbetriebsrat fordert den Erhalt aller Werke. Die IG Metall will ein klares Konzept.

»Wir wollen den Prozess der Transformation mitgestalten, der durch den Umbruch der Autobranche notwendig ist.«

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