Fr., 16.08.2019

An der Brockhagener Straße bleiben viele auf dem Bürgersteig Radler meiden Fahrbahn

André Ortmeyer an einer unübersichtlichen Stelle: Von Brockhagen kommend ist hier Ende des Radwegs. Radfahrer müssen über die Querung und auf der Straße weiterfahren.

André Ortmeyer an einer unübersichtlichen Stelle: Von Brockhagen kommend ist hier Ende des Radwegs. Radfahrer müssen über die Querung und auf der Straße weiterfahren. Foto: Bluhm-Weinhold

Steinhagen (WB/anb). Die Tücken des Radverkehrs in Steinhagen: Unklare und problematische Stellen gibt es allenthalben für Radfahrer, aber auch für Autofahrer in der Gemeinde. Das WESTFALEN-BLATT nimmt deshalb in einer Serie mit Hilfe der Gemeinde, die das Radverkehrskonzept erstellt hat, und der Polizei einige neuralgische Stellen genauer unter die Lupe. In dieser Folge: die Brockhagener Straße auf dem Abschnitt zwischen Kreisel und Ortsausgang.

Das ist ein Abschnitt, auf dem die Polizei zahlreiche Ermahnungen aussprechen muss. Denn in diesem Bereich sind besonders viele Radfahrer auf dem Hochbord und dazu häufig noch in entgegengesetzter Richtung unterwegs. »Unsere Taktik ist, die Radfahrer aufzuklären«, sagt der Steinhagener Ortspolizist André Ortmeyer.

Nach der Straßenverkehrsordnung müssten Radfahrer an der Brockhagener Straße auf der Straße fahren. Wenn man von Brockhagen aus kommt, dann fährt man auf dem einseitig geführten, in beide Richtungen zu benutzenden Radweg bis kurz hinter die Einmündung Hilterweg. Dort endet der Radweg laut der Beschilderung allerdings. Der Radfahrer muss an der Querungshilfe die Seite wechseln und dort auf der Fahrbahn Richtung Zentrum weiterfahren.

Tatsächlich bleiben aber viele auf dieser Seite, radeln entgegen der Fahrtrichtung weiter am Bonhoeffer-Haus vorbei und mitunter auch weiter bis in den Kreisel. Vielleicht fühlt sich das sicherer an. Vorgesehen und vorgeschrieben ist aber, dass sie sich im Straßenraum bewegen und wie die Autos auch durch den Kreisverkehr fahren. Ein Politikum in Steinhagen – und eine Forderung an den Landesbetrieb Straßen NRW, bei der anstehenden Sanierung der Straße Geh-Radwege auf Hochborden vorzusehen.

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