Mi., 11.12.2019

Nikolausessen: Profi unterstützt gemeinnütziges Mittagsangebot im Haus der Jugend Wild kommt auf den Tisch

Wildgulasch gibt es zum Nikolausessen: Über dieses kulinarische Highlight freuen sich (v.l.) Denis Mann, Giesela Niedergassel, Mutter des Sponsors, Gökhan Kopal und sein Team mit Karin Mayr, Hadria Touati, Christa Glodde, Zukhro Mukodirova und Peter Bendig.

Wildgulasch gibt es zum Nikolausessen: Über dieses kulinarische Highlight freuen sich (v.l.) Denis Mann, Giesela Niedergassel, Mutter des Sponsors, Gökhan Kopal und sein Team mit Karin Mayr, Hadria Touati, Christa Glodde, Zukhro Mukodirova und Peter Bendig. Foto: Bluhm-Weinhold

Steinhagen (WB/anb). Jede Woche wird im Haus der Jugend gekocht – immer engagiert und kreativ. Aber so etwas ist noch nie auf den Steinhagener Tisch gekommen: Am Dienstag gab es Wildgulasch mit Rotkohl, Rosenkohl und Serviettenknödeln. Ein feines Essen, das eine Tradition begründen soll: „Wir wollen neben dem Sponsorenkochen im Sommer zum Jahresabschluss ein Nikolausessen etablieren“, sagte Gökhan Kopal, Leiter des karitativen Essensangebotes im Haus der Jugend.

Ermöglicht hat die Premiere eine Spende von Matthias Niedergassel, der das Fleisch zur Verfügung stellte. Zubereitet hat das feine Gericht Denis Mann. Der Inhaber von „Mann&Metzger“ stellt sich öfter in den Dienst der guten Sache beim Steinhagener Tisch sowie auch in weiteren Einrichtungen, etwa beim Plätzchenbacken im Kindergarten. Das Team vom Tisch um Peter Bendig zauberte den Nachtisch: Sahnequark mit Fruchtcocktail.

Der heilige Nikolaus hilft Menschen – ebenso wie der Steinhagener Tisch

Das Essen nach dem Nikolaus zu benennen und es als Tradition verfestigen zu wollen, hat für Gökhan Kopal aus zwei Gründen einen tieferen Sinn. Zum einen hat der heilige Nikolaus, im vierten Jahrhundert Bischof von Myra, sich für notleidende Menschen eingesetzt. „Menschen zu helfen, das ist eine Parallele zu uns“, sagte Gökhan Kopal. Obwohl der Steinhagener Tisch allen, nicht nur notleidenden Menschen offen steht. Zum anderen spricht für Kopal „das Universalistische der Religion“ auch aus dem heiligen Nikolaus, den man schließlich in jedem Land kenne. „Egal welcher Abstammung du bist, zu uns kannst du kommen“, sagt er.

70 Portionen lieferte Denis Mann Dienstag aus seiner Küche im Haus der Jugend an. Das ist keine übertriebene Menge: „60 bis 70 Gäste am Tisch haben wir hier jede Woche“, so Kopal. Das kostenlose Angebot, das etwa von der Tafel und zahlreichen Geschäftsleuten unterstützt wird, erfreut sich großer und wachsender Beliebtheit – auch als Treffpunkt.

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