Zwei Ausschüsse stimmen den Plänen des Sportclubs zu
Stadion-Umbau rückt näher

Verl (WB). Trägt der Sportclub Verl seine Heimspiele in der Regionalliga von der kommenden Saison an in einem »Schmuckkästchen« aus? Tendenz: Ja! Zwei Fachausschüsse haben für den Umbau votiert.

Mittwoch, 19.11.2014, 11:39 Uhr aktualisiert: 19.11.2014, 11:59 Uhr
Zwei Ausschüsse stimmen den Plänen des Sportclubs zu : Stadion-Umbau rückt näher
Diese Ansicht zeigt das Stadion an der Poststraße, wie es nach dem geplanten Umbau im kommenden Jahr aussehen soll. Die Tribünen wären komplett überdacht, die Ecken geschlossen und Flutlicht würde Partien am Abend ermöglichen. Zudem soll es einen Business-Bereich geben.
So geht es weiter

Der Umbau des Stadions an der Poststraße ist am 4. Dezember auf der Tagesordnung des Haupt- und Finanzausschusses. Beginn der öffentlichen Sitzung im Rathaus ist um 18.30 Uhr. Die endgültige Entscheidung des Stadtrats dürfte am 11. Dezember, 18.30 Uhr, fallen.

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Vor 1500 Zuschauern hat der SC Verl am vergangenen Wochenende gegen den ehemaligen Bundesliga-Klub Alemannia Aachen gespielt – absolute Rekordkulisse in der laufenden Saison. In der kommenden Regionalliga-Spielzeit könnte diese Begegnung an einem Freitagabend um 19 Uhr angepfiffen werden. In einem durchgehend überdachten, rundherum geschlossenen Stadion mit 150 Business-Sitzen und unter Flutlicht. Dann dürften zwar »nur« 2500 der 5000 Steh- und Sitzplätze des Stadions vergeben werden. Dies allein wäre jedoch beachtlich. Solche Besucherzahlen hat der SC nämlich in jüngerer Vergangenheit selten erlebt.Ob der 1,7 Millionen Euro teure Umbau bis zum Beginn der neuen Saison Anfang August fertig würde, ist fraglich. Laut Planungsbüro könnte es aber ausreichen, in der ersten Partie auswärts anzutreten. Zudem hat der Vereinsvorsitzende Raimund Bertels schon Breitschaft signalisiert, das letzte Spiel der aktuellen Spielzeit am 23. Mai gegen die U23 des VfL Bochum bei Bedarf in das offizielle Ausweichstadion, die Tönnies-Arena in Rheda-Wiedenbrück, verlegen zu wollen. So hätte man zwölf Wochen Zeit, um das Stadion in ein »Schmuckkästchen« zu verwandeln.

Der Anteil, den der SC Verl zahlt, ist außerordentlich und alles andere als selbstverständlich.

André Theilmeier (Sprecher des Verwaltungsrates des SC Verl)

Bei der Planung und der Finanzierung sind sich Verein und Stadt einig: Bis zu 895 000 Euro bezahlt die Stadt, den anderen Teil stemmt der Klub. Und auch auf politischer Ebene ist eine Tendenz pro Arena-Umbau klar zu erkennen. Was fehlt, ist die Zustimmung des Rates im Dezember. Eine wichtige Hürde hat der Verein jedoch am Montag übersprungen. Der Ausschuss für Bildung, Sport, Kultur und Generationen sowie die Mitglieder des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses haben sich für einen Umbau ausgesprochen.

Die ausführliche Berichterstattung lesen Sie am Mittwoch im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Verl.

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