Für 1,8 Millionen Euro ist die St.-Anna-Kirche 18 Monate lang saniert worden
Gemeinde zieht wieder in die Pfarrkirche ein

Verl (WB). Es sollte nur einen neuen Antrich für die Innenräume geben. Inzwischen steht die Pfarrkirche St. Anna aber auf Stützen aus Stehlbeton, hat ein saniertes Dach und am Samstag soll auch der komplett renovierte und neu gestaltete Innenraum fertig sein.

Freitag, 21.11.2014, 11:25 Uhr aktualisiert: 24.11.2014, 09:42 Uhr
Für 1,8 Millionen Euro ist die St.-Anna-Kirche 18 Monate lang saniert worden : Gemeinde zieht wieder in die Pfarrkirche ein
Knapp eineinhalb Jahre lang ist die St.-Anna-Kirche aufwendig renoviert worden. Jetzt freuen sich Pfarrer Hermann-Josef Hölscher und Helmut Arens vom Kirchenvorstand auf die Wiedereröffnung an diesem Samstag. Foto: Julian Stolte
JST_8885

Pfarrer Hermann-Josef Hölscher ist die Erleichterung anzumerken. Am Samstag zieht er mit der Gemeinde wieder in das Gotteshaus an der Sender Straße ein. Bis dahin gibt es zwar noch einige Dinge zu erledigen, der Großteil der Arbeiten ist jedoch beendet. Dazu gehört auch eine wichtige Neuerung, die bereits von Außen zu sehen ist – der neue barrierefreie Zugang an der Südseite der Kirche. Über eine Rampe ist die neue Holztür erreichbar, die per Sensor oder Knopfdruck automatisch öffnet und schließt. Beleuchtet wird der Zugang durch kleine Lampen, die in den Handlauf des Geländers eingebaut sind.

Wiedereinzug mit Prozession

Nach etwa zehnmonatiger Umbauzeit zieht die Katholische Kirchengemeinde St. Anna am Samstag, 22. November, wieder in die Pfarrkirche ein. Der Festgottesdienst beginnt um 16.45 Uhr auf dem Schulhof der Marienschule. Von dort geht es in einer Prozession zum renovierten Gotteshaus, um dort Eucharistie zu feiern. Bis 18 Uhr ist die St.-Anna-Kirche an diesem Tag geöffnet. Die Vertreter der Gremien stehen für Fragen bereit.

...

Die Installation im Freien ist modern, aber zurückhaltend – ein Stil, der auch in der Kirche vielfach verwendet worden ist. So lässt sich etwa die Beleuchtung des Innenraums und der Orgelbühne mit einem großflächigen Touch-Display steuern. Ein Farbkonzept gibt es in der Turmkapelle ebenfalls. Die Rückwand des Rückzugsortes ist mit großen Glaselementen gestaltet worden, die von hinten angestrahlt werden. Zugänglich ist diese Turmkapelle jederzeit, der Bereich ist ebenso wie die Eingangshalle durch ein 20 Meter langes Gitter von dem Hauptteil der Kirche abgetrennt. Das Gitter ist in fünfmonatiger Arbeit eines Schmiedes aus dem Sauerland entstanden und fügt sich hervorragend in das Bild ein.

Froh ist der Verler Pfarrer nicht nur über das Ergebnis der Renovierung, die inklusive aller Arbeiten eineinhalb Jahre gedauert hat. Auch die Kosten bewegen sich voraussichtlich in dem geplanten Rahmen – fast 1,8 Millionen Euro. In den Kosten ist die Orgelsanierung bereits enthalten. Damit soll dann im Mai 2015 begonnen werden. Eine Firma aus Bonn saniert das Instrument und tauscht Verschleißteile.

Eine ausführlichen Bericht lesen Sie am Freitag im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Verl.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2891737?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198389%2F2516081%2F
Kramer und das schwere Erbe
Der neue Trainer gibt die ersten Anweisungen: Frank Kramer erklärt den DSC-Profis anhand einer Taktiktafel seine Vorstellungen.
Nachrichten-Ticker