Kinder- und Jugendnetzwerk veranstaltet erstmals Graffiti-Workshop
Jugendliche verschönern ihren Treffpunkt am Pfarrzentrum

Verl (WB/ibe). Wenn es um die Verschönerung der Räume des Kinder- und Jugendnetzwerks geht, legen die Jugendlichen gerne selbst Hand an. Mit professioneller Hilfe haben sie jetzt den Eingang gestaltet.

Donnerstag, 09.11.2017, 11:09 Uhr
Haben des Eingang der Räume des Kinder - und Jugendnetzwerks im Pastoralverbund Verl verschönert: (von links) Lea Weinert, Maximilian Stuckmann, Jessica Bondarenko, Sophie Hentschel, Marie Weiser, Kristoffer Stuckmann und Dietrich Butt. Foto: Renate Ibeler
Haben des Eingang der Räume des Kinder - und Jugendnetzwerks im Pastoralverbund Verl verschönert: (von links) Lea Weinert, Maximilian Stuckmann, Jessica Bondarenko, Sophie Hentschel, Marie Weiser, Kristoffer Stuckmann und Dietrich Butt. Foto: Renate Ibeler
Kinder - und Jugendnetzwerk im Pastoralverbund Verl

Das Kinder - und Jugendnetzwerk im Pastoralverbund Verl hat seine Räumlichkeiten im Souterrain des Pfarrzentrums St. Anna am Kühlmannweg. Die Angebote gibt es allerdings nicht nur in Verl, sondern auch in Kaunitz und Sürenheide. Deshalb wird auch der Begriff »Netzwerk« verwendet. Zu den Angeboten der Kinder-, Teenie- und Jugendtreffs gehören zum Beispiel im November und Dezember dieses Jahres Bastelangebote, eine Fahrt zur Eisbahn, Nikolaus-Kino, Kegeln, Winter-Grillen oder ein Darts-Turnier. Das Leitungsteam des Netzwerks mit Frank Schwichtenhövel, Karin Wöstemeier und Laura Lükewille kann sich über mangelndes Interesse der Kinder und Jugendlichen nicht beklagen.

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Die Mitarbeiter hatten für interessierte Kinder und Jugendliche einen Graffiti-Workshop mit dem Künstler Dietrich Butt aus Rheda-Wiedenbrück organisiert. 2013 war er bereits zu Gast, um mit Jugendlichen eine bunte Holzwand als Sichtschutz im Außengelände zu gestalten.

»Uns fehlte im Eingangsbereich ein Hingucker«, begründete Karin Wöstemeier den erneuten Einsatz des Sprayers. Ebenso wie vor vier Jahren hatten die Mitarbeiter eine Holzfläche – 3,50 Meter breit, 1,80 Meter hoch – vorbereitet und an der Seite des St.-Anna-Pfarrzentrums gut sichtbar installiert. Der Eingang zum Kinder- und Jugendnetzwerks (siehe Kasten) befindet sich nicht am Haupteingang des Pfarrzentrums, sondern im Garten hinter dem Gebäude und ist von der Straße aus nicht sehr gut zu erkennen. »Das soll mit dem neuen Graffiti-Kunstwerk anders werden«, sagte Wöstemeier.

Um 10 Uhr begann die Aktion mit mehreren Teilnehmern im Alter von 11 bis 15 Jahren. Zunächst stand etwas Theorie auf dem Programm. Mehr als 50 Spraydosen hatte Dietrich Butt mitgebracht. »Eine große Auswahl ist wichtig«, erklärte der Künstler. Gemeinsam machte er mit den Mädchen und Jungen zunächst Skizzen auf dem Papier, danach wurde der fertige Entwurf auf die große Wand vorgemalt und übertragen. »Ich habe noch nie mit einer Spraydose gemalt«, verriet Maximilian Stuckmann. Der Elfjährige nahm mit seinem Zwillingsbruder Kristoffer an dem Workshop teil. Um ihre Kleidung vor Farbspritzern zu schützen, hatten sie weiße Maleranzüge übergestreift. Wegen des starken Geruchs der Farben trugen sie Gesichtsmasken.

Die Mädchen hatten sich auf die Arbeit mit Schablonen spezialisiert. Schon am frühen Nachmittag war der Schriftzug »Jugend« gut zu erkennen. Um das Kunstwerk fertigzustellen, bedurfte es mehrerer Stunden. Zum Rahmenproramm gehörten einige Pausen, ein gemeinsames Mittagessen und am Nachmittag gab es frische Waffeln. Mit dem Wetter hatten die jungen Künstler mit ihren Betreuern Glück. Sonniges und trockenes Herbstwetter sorgte für gute Laune und einen reibungslosen Ablauf.

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