Bornholter Verein »Hof Diekämper« hat viel vor
Als nächstes soll eine Hecke her

Verl (WB/keig). Eigentlich hätte die Hecke als Begrenzung des Schulgartens neben dem Bornholter »Hühnerstall« längst gepflanzt sein sollen. Väterchen Frost machte dem Verein »Hof Diekämper – natürlich leben und lernen« einen Strich durch die Rechnung.

Samstag, 03.03.2018, 11:45 Uhr aktualisiert: 03.03.2018, 12:01 Uhr
Der Vorstand (von links): Dieter Westerwalbesloh (Beisitzer), Claudia Schulz (Kassenwartin), Karl-Heinz Henkemeier (2. Vorsitzender), Elke Henkemeier (Beisitzerin), Iva Potrebova (1. Vorsitzende), Christiane Rampsel-Horstmann (Schriftführerin). Es fehlt Winfried Manthei. Foto:
Der Vorstand (von links): Dieter Westerwalbesloh (Beisitzer), Claudia Schulz (Kassenwartin), Karl-Heinz Henkemeier (2. Vorsitzender), Elke Henkemeier (Beisitzerin), Iva Potrebova (1. Vorsitzende), Christiane Rampsel-Horstmann (Schriftführerin). Es fehlt Winfried Manthei.

Das war nur eines von vielen Themen während der Mitgliederversammlung des Vereins. Die Heckenplanzung, die am 23. Februar geplant war, ist ein Projekt des Vereins in Kooperation mit dem Bürgerverein. »Es hat sich eine Arbeitsgruppe Schulgarten gebildet«, erzählt die Vereinsvorsitzende Iva Potrebova, die das Projekt gemeinsam mit Christiane Appl und Ute Jurgeleit-Rohde koordiniert.

Die Arbeitsgruppe zählt etwa zwölf Mitglieder, ein Teil davon sind Menschen aus Krisengebieten, die in Verl eine neue Heimat gefunden haben. »Das ist für uns Integration«, betont Potrebova. Die Arbeitsgruppe Schulgarten habe die erste Saison erfolgreich beendet und vieles angestoßen wie die Pflanzung der Wildhecke zwischen dem Schulgarten und der Feuchtwiese. Auch die Finanzierung wurde geklärt. Die Volksbank Kaunitz übernimmt die Kosten. Den Grund für die Heckenpflanzung hat Potrebova schnell erklärt: »Es entsteht ein Mikroklima, in dem das Gemüse geschützter wachsen kann, weniger Grassamen von der Wiese herüber wehen. Und es birgt einen biologischen Aspekt als Nahrungsquelle und Lebensraum für weitere Tiere.« Sobald es wärmer wird, soll die Pflanzaktion stattfinden.

Erstes Projekt hat Formen angenommen

Auch das erste eigenständige Projekt des Vereins hat 2017 Formen angenommen.  Der Aufwertung der Feuchtwiese zu einem Areal zum Verweilen hat die Verler Landschaftsplanerin Daniela Toman einen professionellen Schliff gegeben, so dass die Pläne – wie ein Holzsteg auf dem Gelände – auch dem zuständigen Ausschuss vorgestellt werden konnte. »Viele der Ausschussmitglieder haben sich geäußert, dass sie sich das gut vorstellen können, demnächst selber auf der Feuchtwiese eine Rast zu machen auf dem Weg in den Holter Wald«, berichtet die Vorsitzende. Erste Gespräch mit einem Statiker zur Berechnung der Grundlagen für den Steg seien bereits geführt worden.

Der Verein ist aus den Werkstattgesprächen über die Zukunft von Bornholte entstanden. Das Ziel: »Sehr gute Ideen, die auf den Stärken von Bornholte basieren, weiter entwickeln.«

Der Verein »Hof Diekämper – natürlich leben und lernen« wird sich am Samstag, 13. Oktober, an der Klimaschutzwoche der Stadt Verl mit einer Familienaktion beteiligen. Solche Aktionen sind laut Iva Potrebova ein wichtiger Baustein, um den »jungen, dynamischen Verein mit 39 Mitgliedern zu stärken und noch bekannter zu machen«. Mit Stolz und Blick auf die Mitgliederzahlen betont sie: »Tendenz steigend.« Damit das so bleibe, müsse daran gearbeitet werden, noch mehr Bürger für den Verein zu begeistern. »Es ist extrem wichtig, weitere Mitglieder zu gewinnen – je mehr wir sind, desto mehr können wir bewegen«, sagt sie. Und gleich hinterher: »Nicht nur für Bornholte.« Damit das gelingt, soll das Marketing weiter ausgebaut werden sowie Geldquellen und Wirtschaftspartner akquiriert werden. Auch Förderprogramme werden geprüft.

Mehr unter: www.hof-diekaemper.de

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