Gesamtschule Verl ist Partnerschule des DSC Arminia
Profi signiert Fan-Schal

Verl (WB). Lasse Dölwes strahlt über das ganze Gesicht. Der zwölfjährige Schüler der Gesamtschule Verl liebt Fußball über alles. Und er ist Fan von Arminia Bielefeld. Gestern hat der Sportler nicht nur mit seiner Klasse 6c das Fußballturnier aller 6er-Klassen gewonnen. Er bekam auch ein Autogramm von Profi Sören Brandy.

Dienstag, 01.05.2018, 07:45 Uhr aktualisiert: 01.05.2018, 07:50 Uhr
Profi-Spieler Sören Brandy signiert den Schal von Fan Lasse Dölwes (12). Foto: Renate Ibeler
Profi-Spieler Sören Brandy signiert den Schal von Fan Lasse Dölwes (12). Foto: Renate Ibeler

Der gebürtige Verler spielt seit einem Jahr beim DSC Arminia Bielefeld und blickt auf mehr als 200 absolvierte Spiele in der zweiten Bundesliga zurück. Grund für den Besuch des Profispielers war die offizielle Ernennung der Gesamtschule Verl zur Partnerschule des DSC Arminia Bielefeld.

Vereins-Präsident Hans-Jürgen Laufer und Maxime Birker von der Abteilung Geschäfts- und Schulpartnerschaften überreichten Schulleiterin Tanja Heinemann eine Plakette. Bekannt gemacht wurde die Partnerschaft bereits am 9. März. Am 26. Spieltag der Saison 2017/18 gegen den 1.FC Nürnberg erlebten 50 Schüler mit der Schulleiterin in der Schüco-Arena den 1:0-Heimsieg gegen den FCN. Vor dem Anpfiff gaben die Schulleiterin und der DSC-Präsident im Interview bei Stadionmoderator Sebastian Wiese die offizielle Partnerschaft bekannt.

Einsichten in die Arbeit eine Profi-Fußballvereins

»Als »Sportclub der Ostwestfalen« möchte der DSC Arminia Bielefeld mit seiner sozialen Verantwortung für die Region auch im Bereich Schule nachkommen. So sollen Schulen in Ostwestfalen unter dem Motto ›Schwarz-Weiß-Blau macht schlau‹ unterstützt und der Zusammenhalt gefördert werden«, stellte Laufer beim Pressegespräch heraus. Die Gesamtschule Verl sei die erste Partnerschule im Kreis Gütersloh. Mittlerweile kooperiere der DSC mit zehn Partnerschulen. »Im Zuge der Schulpartnerschaft sollen den Kindern und Jugendlichen aus der Region spannende Einsichten in die Arbeit eines Profi-Fußballvereins ermöglicht werden«, erläuterte Maxime Birker. Zu den gemeinsamen Aktionen würden Stadionbesichtigungen, Schnuppertage, Trainingsstunden oder Veranstaltungen zur Berufsorientierung gehören. »In unserem großen Verein wird nicht nur Fußball gespielt«, bekräftigte der Präsident. Es gebe zum Beispiel auch verschiedene Berufsmöglichkeiten in der Verwaltung.

»Ich möchte auch mal Fußball-Profi werden«, schwärmte Abdul Hamid (14) aus der Klasse 6b nach dem Turnier, das im Rahmen der Ernennung stattfand. Auch Jordan (11) könnte sich vorstellen, den Fußball später zum Beruf zu machen. Die Mädchen wie Kiara (11), Sina (12), Lea (12) und Josefine (12) zeigten sich auch fußballbegeistert. Von einer Profi-Karriere träumen sie aber nicht. Für sie steht der Spaß im Vordergrund.

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