So., 12.08.2018

TTC Verl hat Tennisanlage verschönert Terrasse gewährt Rundumblick

Burkhard Kuhn, der engagierte Vorsitzende des TTC Verl, vor der neuen Tribünen-Terrasse. Von hier aus hat man den Blick auf alle acht Tennisplätze. Kuhn sagt stolz: »Diese Terrasse ist ein Alleinstellungsmerkmal unseres Klubs.«

Burkhard Kuhn, der engagierte Vorsitzende des TTC Verl, vor der neuen Tribünen-Terrasse. Von hier aus hat man den Blick auf alle acht Tennisplätze. Kuhn sagt stolz: »Diese Terrasse ist ein Alleinstellungsmerkmal unseres Klubs.« Foto: Uwe Caspar

Von Uwe Caspar

Verl (WB). Die Teilnehmer der Tennis-Bezirksmeisterschaften der Senioren dürften den Gastgeber TTC Verl sicherlich in bester Erinnerung behalten. Nicht zuletzt wegen der optimal gelegenen neuen Terrasse im Herzen der Anlage.

Von hier aus können Zuschauer und pausierende Spieler auf alle acht Plätze sehen. Von einem Standort aus alles im Blick! »Ein Alleinstellungsmerkmal, das in der Region kein anderer Klub bieten kann«, sagt Burkhard Kuhn, seit zweieinhalb Jahren Vorsitzender, stolz.  Stehen muss auf der Terrasse niemand: Bei größeren Anlässen, wie bei den erstmals vom TTC mit ausgerichteten Bezirks-Titelkämpfen, wird die schicke Tribüne mit Gartenmöbeln bestückt. Und wenn’s sehr heiß ist, spenden riesige Sonnenschirme Schatten. Zudem plant der Verein einen weiteren Service: Auf der mit viel Eigenarbeit gebauten Terrasse soll eine Bieranlage installiert werden, die erspart durstigen Besuchern künftig den Weg ins Klubheim.

Erst vor einem Jahr sind auch die direkt neben der »Filzball-Veranda« liegenden Stufen installiert worden. Eine Mini-Tribüne, die es ermöglicht, Matches auf Platz zwei und drei parallel zu verfolgen – man braucht nur den Kopf zu drehen. Landrat Sven-Georg Adenauer, das prominenteste Mitglied, spricht hinsichtlich des kontinuierlich verbesserten Innen- und Außendesigns der Verler Tennis-Arena sogar von »einer neuen Dimension beim TTC«. Dazu gehöre auch das »kosmetische Facelifting« der Plätze. 

Der Aufwand hat sich ausgezahlt: Nach vorübergehender Mitgliederstagnation zählt der an der Gütersloher Straße beheimatete Klub rund 250 Aktive und Passive. »Wir befinden uns auf einem guten Weg«, freut sich Burkhard Kuhn über das Vorankommen. Die Firma des Bauunternehmers, der das einst getrübte Verhältnis zum Nachbarn TC Kaunitz wieder gekittet hat, liegt unmittelbar an der Anlage. Sein Vater Paul Kuhn (83) hat den TTC vor 46 Jahren gegründet. Ein berühmter Name.

Und tatsächlich hat es zwischen dem Verler Paul Kuhn und dem bekannten Jazz-Musiker und Pianisten Paul Kuhn (»Es gibt kein Bier auf Hawaii«) schon mal ein Zusammentreffen gegeben: 2008 bei der Landesgartenschau in Rietberg – als Gag gedacht. »Mein Papa stand allerdings nicht auf seine Musik. Es gab auch nur einen kurzen Händedruck«, berichtet Kuhn junior mit einem Schmunzeln. Aufgrund der Namensgleichheit landeten beim Verler Kuhn früher immer wieder Autogramm-Wünsche. »Wir haben sie an das Büro des anderen Paul weitergeleitet«, erzählt Burkhard Kuhn. Damit ist es seit fünf Jahren vorbei: »Der Mann am Klavier« verstarb 2013.

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