Do., 21.03.2019

Bürgermeister Michael Esken beklagt, Gewerkschaft nicht erreichen zu können Verdi ist nicht zu erreichen

Foto: Isabell Waschkies

Verl (WB). Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi überzieht seit Monaten deutschlandweit die Kommunen mit einer regelrechten Klagewelle – und ist damit offenbar so beschäftigt, dass für die Annahme von Telefonanrufen und die Beantwortung von E-Mails keine Zeit mehr bleibt. Das beklagt Verls Bürgermeister Michael Esken.

Verls Bürgermeister Michael Esken Foto: Stephan Rechlin

Drei Tage lang hat Bürgermeister Michael Esken vergeblich versucht, mit Verantwortlichen von ver.di Kontakt aufzunehmen. Doch die Anrufe wurden erst gar nicht entgegengenommen und auch auf eine E-Mail-Anfrage gab es keine Reaktion.

»Es kann doch nicht sein, dass einfach niemand Verantwortliches zu erreichen ist«, ärgert sich Michael Esken. Zumal Verdi Klagen plus einstweiliger Anordnungen in Bezug auf verkaufsoffene Sonntage gegen die Stadt Verl eingereicht hat, obwohl die zur Rede stehenden verkaufsoffenen Sonntage längst abgesagt waren.

»Mit diesen Klagen hat Verdi eindeutig über das Ziel hinausgeschossen. Auf diese Weise werden sowohl Gerichte und Kommunen vollkommen unnötig belastet. Und dann ist man dort noch nicht einmal bereit, mit den Kommunen zu sprechen«, kritisiert der Bürgermeister.

Die Stadtverwaltung arbeitet bekanntlich bereits an einer neuen Ordnungsbehördlichen Verordnung als Rechtsgrundlage für künftige verkaufsoffene Sonntage.

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