Weltunternehmen Beckhoff kooperiert mit Gesamtschule Verl
Perspektiven aufzeigen

Verl (cas). 2016 hat die Firma Beckhoff Automation-Technology die Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Verl um weitere fünf Jahre verlängert. Seit vorgestern kooperiert das Weltunternehmen nun auch mit der hiesigen Gesamtschule: In einem Klassenzimmer besiegelten Schulleiterin Tanja Heinemann und Dr. Ursula Frank, Management-Projektleiterin bei Beckhoff, den unbefristeten Vertrag.

Mittwoch, 27.03.2019, 11:45 Uhr aktualisiert: 27.03.2019, 12:00 Uhr
Vertragsunterzeichnung: Beckhoff-Repräsentantin Dr. Ursula Frank (rechts) und Schulleiterin Tanja Heinemann. Foto: Uwe Caspar
Vertragsunterzeichnung: Beckhoff-Repräsentantin Dr. Ursula Frank (rechts) und Schulleiterin Tanja Heinemann. Foto: Uwe Caspar

»Solange beide Seiten zufrieden sind, solange gilt auch die Vertragsdauer«, merkt Daniel Meier schmunzelnd an, der Berufs-und Studienkoordinator der Gesamtschule Verl. Der erfolgreiche Austausch von Beckhoff-Automation mit der Realschule Verl währte immerhin ein Jahrzehnt.

Reinschnuppern und orientieren

Der aktuelle Kontrakt bezieht sich auf die Schüler der Oberstufe (8. bis 10. Klasse), die schon mal reinschnuppern und sich orientieren dürfen in der Berufswelt. »Junge Menschen brauchen eine Perspektive. Ob Techniker, Programmierer oder Mechatroniker: Sie können bei uns Schritt für Schritt herausfinden, für welche Berufsrichtung sie am geeignetsten sind. Wir wollen auf vielen Ebenen Impulse setzen«, erläutert Ursula Frank. Und fügt noch hinzu: »Wichtig ist aber auch, dass die jungen Leute Spaß haben.« Die Ausbilder von Beckhoff-Automation bieten den Schülern Praktika an, die bis zu drei Wochen dauern können, und begleiten sie auch bei Fahrten zu der Hannover-Messe. »Damit sie schon mal das Messe-Feeling erleben«, ergänzt Frank.

Tanja Heinemann kann die Kooperation mit Beckhoff nur begrüßen. Für die Gesamtschule sei es »wichtig, im Sinne unserer Schüler in der regionalen Wirtschaft gut vernetzt zu sein«, sagt die Schulleiterin, bevor sie den Kugelschreiber zückt, um das Vertragsdokument zu unterschreiben. Mit der Vereinbarung habe man einen »weiteren Meilenstein« erreicht. Das Interesse ihrer Schüler scheint vorhanden. So ist Heinemann stolz darauf, dass eine Klasse am Computer bunte Ohrringe im 3D-Format entworfen und produziert hat. Man kann sie tragen!

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