So., 05.05.2019

Frontalzusammenstoß auf der Paderborner Straße – vier Rettungswagen im Einsatz – mit Video Oma, Eltern und drei Kinder verletzt

Die Fahrerin des silberfarbenen Mazdas ist gestern aus noch nicht bekannten Gründen frontal mit dem schwarzen Seat einer jungen Familie zusammengestoßen.

Die Fahrerin des silberfarbenen Mazdas ist gestern aus noch nicht bekannten Gründen frontal mit dem schwarzen Seat einer jungen Familie zusammengestoßen. Foto: Monika Schönfeld

Von Monika Schönfeld

Verl (WB). Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Paderborner Straße hatten eine Großmutter und ihr Enkel und eine Familie mit zwei kleinen Kindern Glück. Alle sechs sind nur leicht verletzt.

Es war 16.02 Uhr. Die 69-jährige Fahrerin eines Mazda war auf der Paderborner Straße Richtung Kaunitz unterwegs. Mit im Auto war ihr fast zweijähriger Enkel. Kurz hinter der Einmündung der Bergstraße ist die Gütersloherin nach links von der Fahrbahn abgekommen und in den Gegenverkehr geraten. Dort prallte sie frontal mit dem Seat einer Familie zusammen, die Richtung Verl unterwegs war. Am Steuer war dort der Familienvater (32), seine Frau auf dem Beifahrersitz. Ihre beiden kleinen Kinder wurden ebenfalls leicht verletzt. Zum Alter der Kinder konnte die Polizei gestern noch keine Angaben machen. Warum die Frau auf gerader Strecke in den Gegenverkehr geraten ist, war gestern noch nicht bekannt.

Beide Autos haben nur noch Schrottwert und mussten abgeschleppt werden. Für die Zeit der Räumung war die Paderborner Straße mehr als eine Stunde gesperrt.

Feuerwehr angefordert

Aufgrund der vielen Verletzten wurde der MANV (Massenanfall von Verletzten) ausgerufen. Das bedeutet, dass eine große Zahl von Betroffenen versorgt werden musste. Vier Rettungsfahrzeuge mit ihren Besatzungen kümmerten sich um die Verletzten. Der Organisationsleiter Rettungsdienst machte sich vor Ort ein Bild, der Leitende Notarzt untersuchte jeden einzelnen Verletzten. Stellvertretender Kreisbrandmeister Uwe Theismann war ebenfalls vor Ort.

Erst spät war die Feuerwehr angefordert worden, da offensichtlich keine Verletzten eingeklemmt waren. »Wir waren anfangs mit drei Fahrzeugen hier, haben zwei dann aber wieder nach Hause geschickt«, berichtet der Chef der Freiwilligen Feuerwehr Verl, Martin Wanders. Er war mit zehn Leuten vor Ort, um die auslaufenden Betriebsstoffe der Unfallautos zu beseitigen. Außerdem haben die Feuerwehrleute dabei geholfen, die Autos so auszurichten, dass sie auf den Abschleppwagen gezogen werden konnten.

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