Erleben mit allen Sinnen
Unterwasserwelt im Kindergarten

Verl (ale). Glitzernde Fische, klebrige Algen und ein U-Boot zum Abtauchen: Für die Kinder des St.-Martin-Kindergarten in Bornholte stand diese Woche ganz im Zeichen schillernder Unterwasserwelten.

Sonntag, 14.07.2019, 07:45 Uhr aktualisiert: 14.07.2019, 08:01 Uhr
Mama Melanie hilft Richard (rechts), aus Papptellern Quallen herzustellen. Jesper guckt für sein Exemplar genau hin. Foto: Alexandra Wittke
Mama Melanie hilft Richard (rechts), aus Papptellern Quallen herzustellen. Jesper guckt für sein Exemplar genau hin. Foto: Alexandra Wittke

Der Blick in die Turnhalle sorgte am Montag direkt für staunende Kinderaugen. Von den kleinen Entdeckern unbemerkt hatte sich der Raum, in dem sonst getobt und gespielt wird, in eine Unterwasserwelt verwandelt. Zentraler Mittelpunkt: Eine echte Schatzkiste mit jeder Menge Kissen davor.

Gemeinsam mit dem mobilen Kindermuseum OWL hatte der Förderverein der Einrichtung eine Themenwoche unter dem Motto »Abtauchen – eine Welt unter Wasser« veranstaltet. Jeden Morgen konnten alle Kinder die Ausstellung in der Turnhalle besuchen und an Workshops teilnehmen. Am Donnerstag schließlich präsentierten die kleinen Meeresforscher ihre Ergebnisse den Eltern. Zuerst durfte aber noch gemeinsam gebastelt werden. Aus Papptellern, bunten Fäden und Farbe entstehen im Foyer Quallen. Immer mittendrin: Inga Michaelis vom mobilen Kindermuseum. »In den Workshops durften die Kinder nicht nur die Ausstellung besuchen. Wir haben außerdem auch etwas über Meeresbewohner gelernt und die Bewegungsbaustelle ausprobiert«.

Das Erleben mit allen Sinnen stand dabei im Vordergrund, wie Viktoria Dresselhaus vom Förderverein erklärt. Und natürlich das gemeinsame Spielen. »Auch unsere Zweijährigen haben schon teilgenommen.«

Ein bisschen schade findet Lara es schon, dass die Turnhalle ab Montag wieder normal aussieht. Vor allem der Balancierpfad hat der Sechsjährigen Spaß gemacht. Vielleicht, so hofft sie, gibt es was Ähnliches demnächst in der Schule. Für Inga Michaelis wäre das kein Problem, ihr Museum ist mobil. Und kann nicht nur von Kindergärten sondern auch von Schulen gebucht werden.

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