So., 26.01.2020

Ausstellung „Bänke für Verl“ ab 29. Januar im Rathaus gibt Einblick in Gestaltung der Bürmschen Wiese Kleine Kunst macht neugierig aufs Große

Künstler Georg Janthur, Bürgermeister Michael Esken, Martina Heitvogt (Stadt) und Kurator Dr. Christian Krausch (von links) wollen mit der Ausstellung „Bänke für Verl“ neugierig auf den Skulpturenpark auf der Bürmschen Wiese machen. Er soll Im Mai eröffnet werden.

Künstler Georg Janthur, Bürgermeister Michael Esken, Martina Heitvogt (Stadt) und Kurator Dr. Christian Krausch (von links) wollen mit der Ausstellung „Bänke für Verl“ neugierig auf den Skulpturenpark auf der Bürmschen Wiese machen. Er soll Im Mai eröffnet werden. Foto: Dunja Delker

Verl (WB/du). Im Spätherbst sind die Bauarbeiten auf der Bürmschen Wiese gestartet, im Mai soll auf der Fläche zwischen St.-Anna-Kirche und Rathaus ein Ort der Begegnung mit Skulpturenpark eingeweiht werden. Um die Verler neugierig auf die großen Kunstwerke zu machen, werden sie ab Mittwoch, 29. Januar im Kleinformat im Rathaus gezeigt. Die Ausstellung wird um 18 Uhr eröffnet.

Vier Künstler für Verl

Die Kontakte zu den Künstlern hat Kurator Dr. Christoph Krausch geknüpft. Der Mönchengladbacher ist auch verantwortlich für das Kunstwerk am Eingang zum neuen Ratssaal. Christoph Dahlhausen lebt und arbeitet in Bonn und Melbourne. Er fertigt weltweit Auftragsarbeiten. Georg Janthur aus Wuppertal hat viele Ausstellungen und Skulpturenprojekte im öffentlichen Raum. Stefan Sous’ beleuchtete Bänke finden sich auch an der Hofgartenallee in Düsseldorf. Eine der außergewöhnlichen Bänke von Dorothee Golz steht in Wien. Dennoch werden alle Kunstwerke extra für Verl angefertigt.

In der ersten Etage sind nicht nur die Modelle der sechs Arbeiten von vier Künstlern (siehe Kasten) zu sehen. Skizzen und Informationen zur Entstehungsgeschichte runden den Appetithappen ab, ebenso ein QR-Code, der – über das Handy eingelesen – zur Homepage der Künstler führt.

Eine Million Euro hat die Stadt für die Umgestaltung der Wiese bereitgestellt, weitere 125.000 Euro kommen für die künstlerische Gestaltung hinzu. „Voraussichtlich werden die Arbeiten aber günstiger“, sagt Bürgermeister Michael Esken und betont, dass Sponsoren den Skulpturenpark nach derzeitigem Stand mit insgesamt 35.000 Euro fördern.

Ausstellung bleibt bis Mai

Auf der Bürmschen Wiese soll neben den für einen Park typischen Elementen das Kunstwerk „Treffpunkt Verl“ von Christoph Dahlhausen zu finden sein, auf dem Besucher wie in einem Karussell in einem Rondell mit einem Dach aus farbigen Acrylglas Platz nehmen können. Stefan Sous fertigt zwei insektenfreundlich beleuchtete Bänke namens „sun-sit“ an. „Chairs to share“ – bunte Stühle als Sitzbank – stellt Dorothee Golz auf.

Über der Wiese thronen die beiden „Leehrstühle“ von Georg Janthur, die in fünf Metern Höhe auf Eichen-Stelen gesetzt werden. Sie bleiben angesichts ihrer Höhe leer, bieten aber einen lehrreichen Blick über die Stadt. Gelegenheiten zum Sitzen bieten die Kunstwerke trotzdem: Auf kaktusähnlichen Kugeln am Fuße der Hochstühle.

• Die Ausstellung „Bänke für Verl“ als Vorgeschmack auf den gleichnamigen Skulpturenpark ist zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen. Sie soll bis zur Eröffnung der Bürmschen Wiese im Mai bestehen bleiben, sagt Kurator Christian Krausch.

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