Vorschlag des Verler Bürgermeisters Michael Esken stößt auf offene Ohren
Kreis will Standort in Verl prüfen

Verl/Gütersloh (WB). Der Vorschlag des Verler Bürgermeisters Michael Esken, das Bevölkerungsschutzzentrum des Kreises Gütersloh in Verl zu errichten, stößt beim Kreis Gütersloh auf offene Ohren. Wie berichtet, hatte Esken am Wochenende bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Verl ein Grundstück in Sürenheide ins Spiel gebracht. Genauere Angaben zur Lage des Grundstücks wollte Esken auch gestern nicht machen.

Dienstag, 04.02.2020, 07:45 Uhr aktualisiert: 04.02.2020, 07:50 Uhr
Symbolbild. Foto: dpa
Symbolbild. Foto: dpa

Bisherige Kreisfeuerwehrzentrale in St. Vit soll ersetzt werden

„Wir begrüßen diese Unterstützung aus den Kommunen“, sagte Thomas Kuhlbusch, Leiter des Dezernats Gesundheit, Ordnung und Recht beim Kreis Gütersloh, zu dem die Abteilung Bevölkerungsschutz gehört. Die bisherige Kreisfeuerwehrzentrale in St. Vit genügt nicht mehr den heutigen Ansprüchen und soll ersetzt werden. Da das neue Bevölkerungsschutzzentrum vor allem zentral liegen soll, hatte der Kreis unter anderem Grundstücke in Spexard in unmittelbarer Nähe des Feuerwehrgerätehauses und am Brockweg an der A2-Raststätte ins Auge gefasst. Am Standort des neuen Zentrums sollen der Brand- und Katastrophenschutz, das Logistikzentrum Tierseuchenbekämpfung und Komponenten für den Rettungsdienst (Schulungsräume, Reserve-Rettungswagen und mehr) gebündelt werden. Deswegen muss das Grundstück etwa zwei Hektar groß sein.

Zwischenbericht am 17. Februar im Kreishaus

Kreisausschuss und Kreistag hatten im November 2019 entschieden, dass die Verwaltung bis zur Sitzung am 17. Februar einen konkreten Standort erarbeiten soll. Dieser Termin wird allerdings nicht einzuhalten sein. Laut Kreissprecher Jan Focken habe die Verwaltung ein externes Büro eingeschaltet, das die Standorte prüft – darunter auch den in Sürenheide. Das Büro stelle derzeit eine Matrix auf, bei der die Erreichbarkeit ein westlicher Aspekt sei, sagt Focken. „Wir brauchen noch mehr Zeit.“ In der Sitzung des Kreisausschusses am Montag, 17. Februar, um 15 Uhr im Kreishaus werde demnach noch kein Beschlussvorschlag, sondern nur ein Zwischenbericht vorgelegt. Ob das Thema dann auch im Kreistag am 2. März aufgegriffen wird, ist noch offen.

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