Tor- und Türhersteller will 30 Millionen Euro investieren
Teckentrup sichert Standort Verl

Verl-Sürenheide (WB). Der Tor- und Türhersteller Teckentrup will an seinem Stammsitz an der Industriestraße in Sürenheide 30 Millionen Euro investieren. Läuft alles nach Plan, soll Ende 2020/Anfang 2021 der erste Spatenstich für eine neue Logistik, Produktion und Verwaltung erfolgen. Dazu will der Bau- und Planungsausschuss am Donnerstag, 13. Februar, im Rathaus ein Bebauungsplanverfahren einleiten.

Dienstag, 11.02.2020, 17:13 Uhr aktualisiert: 11.02.2020, 17:16 Uhr
Das Unternehmen Teckentrup will seinen Standort in Verl sichern und 30 Millionen Euro investieren. Foto:
Das Unternehmen Teckentrup will seinen Standort in Verl sichern und 30 Millionen Euro investieren.

Konkret geht es um ein 2,44 Hektar großes Areal

Konkret geht es um ein 2,44 Hektar großes Areal, das direkt an das Gewerbegebiet Industriestraße angrenzt. Westlich und südlich befinden sich mehrere Gewerbebetriebe. Im Süden der Flächen verläuft die Industrie- und im Osten die Isselhorster Straße. Im Norden befindet sich der Friedhof, der die Fläche von der Autobahn 2 trennt.

Die Stadt hatte das Grundstück vor gut zwei Jahren gekauft. Ausgenommen ist die landwirtschaftlich genutzte Hofstelle. Der Kauf geht zurück auf einen einstimmigen Ratsbeschluss im Sommer 2017, in dem die Politik die Verwaltung aufgefordert hatte, Grundstücksflächen zu erwerben. Diese werden unter Auflagen weiter verkauft – wie in diesem Fall an Teckentrup. So kann die Stadt sicherstellen, dass schnell gebaut wird und die Flächen nicht lange brach liegen. Der größte Teil der erworbenen Fläche ist allerdings als Ausgleichsfläche gedacht.

Teckentrup hält an der Produktion ‚made in Germany‘ fest

Für Teckentrup ist die Investition eine Sicherung des Standortes Verl. „Der Tür- und Torhersteller Teckentrup hält auch zukünftig an der Produktion ‚made in Germany‘ fest“, betont das Unternehmen. Um dies weiterhin zu gewährleisten und damit die Arbeitsplätze in Verl langfristig zu sichern, sei eine Erweiterung insbesondere der Produktionsanlagen am Standort notwendig.

Das Unternehmen habe dazu bereits vor längerer Zeit Gespräche aufgenommen. Geplant seien Investitionen in Höhe von etwa 30 Millionen Euro für den Neubau eines Logistik-, Produktions- und Verwaltungsgebäudes in direkter Nähe zum Hauptsitz an der Industriestraße. Sven Diembeck, Geschäftsleiter der technischen Bereiche, betont, dass es dem Unternehmen explizit um die Sicherung des Standortes in Verl geht. „Die Alternative wäre eine Investition in unseren zweiten Standort in Großzöberitz in Sachsen-Anhalt.“

Modernisierung auf den neuesten Standard

Der Neubau sieht eine Modernisierung der Produktion auf den neuesten Standard vor, entsprechende Pläne liegen bereits vor. Teckentrup befinde sich in intensiven Gesprächen mit der Stadt, um zeitnah eine für alle Beteiligten optimale Lösung zu finden. Noch sind einige Fragen nicht abschließend geklärt. Die Unternehmensführung ist optimistisch, dass Ende 2020/Anfang 2021 gebaut werden kann.

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