Verl
Beckhoff hilft bei  Beatmungsgeräten

Verl (ack) - Beckhoff Automation stellt Technik für zahlreiche Branchen her. Nun unterstützt Beckhoff eine Firma bei der Herstellung von Beatmungsgeräten. Konkret geht es um die Fertigung von 10 000 Exemplaren.

Mittwoch, 25.03.2020, 19:02 Uhr aktualisiert: 25.03.2020, 20:46 Uhr
Verl: Beckhoff hilft bei  Beatmungsgeräten

Damit solle die Anzahl der derzeit 28 000 Betten auf deutschen Intensivstationen um etwa ein Drittel erhöht werden, schreibt Beckhoff auf seiner Internetseite. Um die hochkomplexen Beatmungsgeräte produzieren und prüfen zu können, benötige das Unternehmen Industrie-PCs. „Neben der schnellen Lieferung der bestellten Hardware hat Beckhoff dem Unternehmen auch Unterstützung beim Schaltschrankbau, Montagetätigkeiten und Programmierungsaufgaben angeboten“, schreibt das Unternehmen.

Auftrag soll so schnell wie möglich erfüllt werden

Beckhoff sei es ein großes Anliegen, dass dieser Auftrag so schnell wie möglich erfüllt wird und damit so viele Menschenleben wie möglich gerettet werden können. Unterdessen läuft die Produktion von Beckhoff weiter.

Zahlreiche Unternehmen im Kreis Gütersloh melden Kurzarbeit an. Beckhoff Automation zunächst nicht. „Aktuell produziert Beckhoff ohne Einschränkungen mit den gewohnten Kapazitäten. Aufgrund der weiterhin guten Auftragslage sind keine Kürzungen der Arbeitszeit vorgesehen“, schreibt das Unternehmen auf seiner Internetseite.

2000 Mitarbeiter im Homeoffice

Die weltweite Logistik sei zurzeit starken Belastungen ausgesetzt. Beckhoff könne aber nach wie vor alle Länder der Welt beliefern, jedoch könne es zu Verzögerungen in der Transportzeit kommen. Beckhoff, in China stark vertreten, nutzt die Erfahrungen, die dort gesammelt worden sind. Zum Beispiel, wie in der Coronavirus-Pandemie die Sicherheit der Mitarbeiter gewährleistet werden kann und die Funktion des Unternehmens aufrechterhalten wird.

Vor zwei Wochen wurden 800 Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt (diese Zeitung berichtete), mittlerweile arbeiten 2000 Mitarbeiter in den eigenen vier Wänden. Vor einer Woche wurde die Produktion auf einen zeitlich separierten Zwei- und Dreischichtbetrieb umgestellt. Mitarbeiter wurden Gruppen zugeordnet. „Im Fall einer Ansteckung müsste so nur eine überschaubare Menge von Kollegen und Familienmitgliedern in die Quarantäne geschickt werden“, schreibt Beckhoff.

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