Verl
Erste Zäune in Sürenheide abgebaut

Sürenheide (rast) - „Es geht uns darum, die Menschen möglichst schnell aus der Quarantäne zu entlassen“, sagt Bürgermeister Michael Esken (CDU). Am Montag wurden die Absperrzäune an den ersten Gebäuden in Sürenheide wieder entfernt. So zum Beispiel an der Libellenstraße 1.

Montag, 29.06.2020, 18:22 Uhr aktualisiert: 29.06.2020, 19:01 Uhr
Verl: Erste Zäune in Sürenheide abgebaut

Hintergrund sind die Ergebnisse der Getesteten. Wie Michael Esken erklärt, testet die Stadt seit Freitag die Bewohner der Unterkünfte noch einmal durch. Und zwar die, die mit Tönnies-Mitarbeitern und anderen Arbeitnehmern belegt sind. So solle festgestellt werden, wer sich in einem Gebäude tatsächlich mit dem Coronavirus angesteckt habe. Die nicht infizierten Bewohner stehen dann nicht mehr unter Quarantäne.

Infizierte werden in Kaunitz in einem Bauernhaus untergebracht, das der Stadt Verl gehört. Seit Donnerstag vergangener Woche wurde das Haus laut Michael Esken hergerichtet. Sämtliche bei Tönnies Beschäftigte bleiben weiterhin bis Donnerstag, 2. Juli, in Quarantäne. Insgesamt sind von dieser Maßnahme 500 Menschen betroffen. 200 Menschen wohnen mit Tönnies-Mitarbeitern in einem Haus, arbeiten aber woanders.

Nach dem 2. Juli entscheidet der Krisenstab des Kreises über das weitere Vorgehen. Die Gebäude, die nicht mehr durch einen Bauzaun abgeriegelt werden, werden durch einen Sicherheitsdienst überwacht. So soll sichergestellt werden, dass bei Tönnies Beschäftigte die Häuser nicht verlassen. Der Rest der Menschen darf sich aber wieder frei bewegen.

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