Verl
Zwölf Straßen sollen saniert werden

Verl (rast) - Manchmal hat die Corona-Krise ihre guten Seiten. Zum Beispiel öffnet sie auch unverhofft neue Geldtöpfe. So hat die NRW-Landesregierung ein 50-Millionen-Euro-Förderprogramm zur Deckensanierung von Straßen sowie Rad- und Gehwegen aufgelegt. Davon möchte auch die Stadt Verl profitieren.

Dienstag, 22.09.2020, 18:30 Uhr aktualisiert: 22.09.2020, 18:46 Uhr
Verl: Zwölf Straßen sollen saniert werden

Das Förderprogramm ist Teil des Investitionspakets für Kommunen. Es soll zur Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie und zur Stärkung der Zukunftsfähigkeit des Landes dienen. Wie aus der Beschlussvorlage zur Ratssitzung am Montag, 28. September, 18.30 Uhr, im Ratssaal hervorgeht, sollen die benötigten Mittel dafür außerplanmäßig in den Haushalt 2020 eingestellt werden. 

Das Förderprogramm sieht vor, dass 85 Prozent der Kosten vom Land getragen werden. Das wären 165 500 Euro bei Sanierungskosten in Höhe von 1,13 Millionen Euro. Das Gesamtvolumen inklusive Honorarkosten beträgt laut Vorlage 1,2 Millionen Euro. Die Verwaltung hat durch das Ingenieurbüro Röver eine Liste mit Straßen anfertigen lassen. 

Zwölf Straßen fallen unter diese Maßnahme: 1. Lerchenweg (zwischen Zum Meierhof und Rebhuhnweg, Verl); 2. Zum Meierhof (zwischen Gütersloher Straße und Zum Meierhof 48, Verl); 3. Ginsterweg (zwischen Ginsterweg 45 und Bergstraße, Bornholte); 4. Blumenweg (zwischen Ginsterweg und Dahlienweg, Bornholte); 5. Dahlienweg (zwischen Blumenweg und Ginsterweg, Bornholte); 6. Tilhägerweg (zwischen Feuerbornstraße und Isselhorster Straße, Sürenheide); 7. Elbrachtsweg (zwischen Wolfsweg und Tilhägerweg, Sürenheide); 8. Mergelweg (zwischen Lehmkuhlstraße und Schiefernweg, Sende); 9. Stiegenweg (zwischen Lindenstraße und Stiegenweg, Verl); 10. Wiesenstraße (zwischen Holter Straße und Hegselweg, Kaunitz); 11. Paul-Lincke-Weg (zwischen Am Bühlbusch und Eichendorffstraße, Verl); 12. Johann-Strauß-Weg (zwischen Paul-Lincke-Weg und Österwieher Straße, Verl). 

Die Anzahl der angemeldeten Straßen ist nicht begrenzt. Meldet eine Stadt mehrere an, müssen sie nach Priorität aufgelistet sein. Die höchsten Kosten verursacht der Lerchenweg mit 160.000 Euro und der Meierhof mit 150.000 Euro. Es wird ausschließlich der Straßenbelag erneuert. Dafür muss der Unterbau intakt sein. 

Kosten für die Anwohner entstehen nicht. Maßnahmen unterhalb von 20 000 Euro werden nicht gefördert. Eine Anmeldung muss bis zum 1. November erfolgen. Laut Vorlage ist nicht klar, wie viel Fördermittel für Verl bewilligt werden.

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