Verl
Bulli kracht in einen Kleinwagen

Schloß Holte-Stukenbrock/Verl (ei) - Glücklicherweise ist niemand eingeklemmt gewesen - so war es gemeldet worden. Nach einem Auffahrunfall auf der Sender Straße mussten am Donnerstag drei Menschen ins Krankenhaus transportiert werden. Auch ein Rettungshubschrauber landete nah der Unfallstelle.

Donnerstag, 24.09.2020, 17:36 Uhr aktualisiert: 24.09.2020, 18:01 Uhr
Verl: Bulli kracht in einen Kleinwagen

Zu dem Unfall kam es nach ersten Angaben der Polizei gegen 12.55 Uhr, als eine 48-jährige Mitsubishi-Fahrerin aus Bielefeld mit ihrem Modell Colt auf der Sender Straße in Richtung Verl unterwegs war. Auf dem Beifahrersitz saß ihre 18-jährige Tochter. 

Mitsubishi wird in einen Graben geschleudert

Zeugen berichteten später, die Frau habe die Fahrt verlangsamt, weil sie augenscheinlich in den Stadtweg abbiegen wollte. Allerdings beschleunigte sie im Bereich der Einmündung kurz, um dann an der nächsten Grundstückszufahrt erneut abzubremsen. 

Das erkannte ein 22-jähriger Mann, der mit einem Fahrzeug eines Verler Unternehmens unterwegs war, nicht rechtzeitig und fuhr auf den weißen Pkw auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Toyota nach rechts von der Straße geschleudert und blieb schließlich auf der Fahrerseite im angrenzenden Graben liegen. Der weiße VW-Bulli blieb auf der Straße, hatte aber einen erheblichen Frontschaden. 

Geschätzter Sachschaden: 15.000 Euro

Außer den beiden Löschzügen aus Schloß Holte und Stukenbrock wurden von der Kreisleitstelle in Gütersloh Rettungswagen aus der Doppelstadt sowie aus Verl und der Rettungshubschrauber alarmiert. Vor Ort stellte sich die Lage dann aber weniger dramatisch als erwartet dar. 

Nach einer ersten Untersuchung an der Unfallstelle wurden die drei Beteiligten zur weiteren Diagnostik ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei sperrte die Sender Straße für knapp eine Stunde komplett. Den entstandenen Schaden schätzen die Beamten auf etwa 15.000 Euro.

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