Mit Sünne Peider in Versmold startet Ende Februar die Kirmes-Saison in OWL
Wieder ein rasantes Vergnügen

Versmold (WB). Der Startschuss für ungezügelte Kirmesfreuden steht bevor: 200 Aussteller, 20 zum Teil rasante Fahrgeschäfte und jede Menge weitere Unterhaltungsangebote sorgen dafür, dass Besucher aller Generationen vom 28. Februar bis 1. März in Versmold auf ihre Kosten kommen. Der Versmolder St. Petri-Markt, umgangssprachlich als Sünne Peider bekannt, ist wieder die erste Kirmes des Jahres in OWL.

Samstag, 08.02.2020, 06:00 Uhr
Voller Vorfreude auf Sünne Peider: Bürgermeister Michael Meyer-Hermann, André Schneider (Vorsitzender des Schaustellerverein Bielefeld), Patrick Rasch (Schriftführer Schaustellerverein), Jan Domnick (Stadt Versmold), Fachbereichsleiter Thomas Tappe, Klaus Rasch (Vize-Vorsitzender Schaustellerverein), Indra Urban (Stadt Versmold) und Dirk Oberschelp (Kassierer Schaustellerverein) Foto: Gabriele Grund
Voller Vorfreude auf Sünne Peider: Bürgermeister Michael Meyer-Hermann, André Schneider (Vorsitzender des Schaustellerverein Bielefeld), Patrick Rasch (Schriftführer Schaustellerverein), Jan Domnick (Stadt Versmold), Fachbereichsleiter Thomas Tappe, Klaus Rasch (Vize-Vorsitzender Schaustellerverein), Indra Urban (Stadt Versmold) und Dirk Oberschelp (Kassierer Schaustellerverein) Foto: Gabriele Grund

 

20 Fahrgeschäfte

Ob rasante Fahrten mit garantiertem Nervenkitzel in 42 Meter Höhe, enormen G-Kräften bei einer Beschleunigung von bis zu 130 Stundenkilometer, wie sie das Propeller-Karussell „No Limit“ auf dem Bahnhofvorplatz verspricht, die 25 Meter hohe „Rocket“-Schaukel oder der „Break Dancer“ auf dem Rathausvorplatz: Bei der 1704 als Vieh- und Bauernmarkt begonnenen Familienkirmes können sich Besucher auf jede Menge Spaß und Unterhaltung freuen. Bei idealem Wetter sind aus den Erfahrungen der Vorjahre mehr als 100.000 Besuchern während der drei Veranstaltungstage in Versmold zu Gast.

 

Start am Brunnen

Aufgrund der Baustelle vor dem Rathaus wird die Kirmes am Freitag, um 13.30 Uhr durch Bürgermeister Michael Meyer-Hermann und Vorstandsmitgliedern des Schaustellervereines Bielefeld, der in diesem Jahr das 100-jährige Bestehen feiert, am Schweinebrunnen eröffnet. Dies ist gleichzeitig der Startschuss für die diesjährige Kirmessaison. Die musikalische Begleitung übernehmen die Musiker des Musikzugs Oesterweg der Freiwilligen Feuerwehr. Zudem werden dort die beliebte Verlosung und der Freikartenregen für Fahr- und Belustigungsgeschäfte stattfinden. Auf jeden Fall ein Besuch wert sind auch die Happy Hour und das Höhenfeuerwerk am Samstag. Auch Sonntag sind die Geschäfte ab 13 Uhr geöffnet.

 

Sperrungen beachten

Damit die Schausteller möglichst gefahrlos und unbehindert ihre Fahrgeschäfte und Stände aufbauen können, ist der Kirmesbereich ab Dienstag, 25. Februar, 18 Uhr gesperrt. Fachbereichsleiter Thomas Tappe weist in dem Zusammenhang darauf hin, dass „eine Sperrung eine Sperrung ist“. „Wir beobachten leider immer öfter, dass Autofahrer ohne Anliegen durch diese Sperrungen fahren. Da es um die Sicherheit alle Beteiligten geht, bitten wir darum, die Sperrung nicht zu durchfahren“, bittet er.

Einen großen Dank zollt er allen Bürgern und Firmen, die am Kirmeswochenende ihre Flächen zur Verfügung stellen und die weit über die Grenzen von Versmold hinaus beliebte Veranstaltung damit unterstützen. Diesem Dank schließen sich auch André Schneider, erster Vorsitzender des Schaustellervereins Bielefeld, und sein Stellvertreter, der Versmolder Klaus Rasch, an. Jede Unterstützung sei wertvoll, zumal die Schaustellerbranche schwer unter dem seit Jahren bestehenden Personalnotstand leide. Viele hätten das Schild „Junger Mann zum Mitreisen gesucht“ inzwischen wieder an ihren Fahrgeschäften hängen. Die Resonanz sei eher gering. „Dabei zahlen wir schon über dem Mindestlohn“, betont Klaus Rasch, der einer alteingesessenen Schausteller-Familien angehört.

 

Zu eng fürs Riesenrad

Neu in Versmold ist das Zwei-Etagen-Laufgeschäft „Time Factory“, das in der Gartenstraße seinen Stellplatz hat. Verzichten müssen die Besucher einmalig auf das Riesenrad. Auch wenn aufgrund der Baustelle vor dem Rathaus die Budenmeile beidseitig garantiert ist, so reicht der Platz für das Riesenrad nicht aus. Eine andere Stelle sei für den Betreiber, aber auch die Stadt weniger vorstellbar, da viele Fahrgeschäfte angestammte Plätze haben und auch die Besucher diese Zuverlässigkeit zu schätzen wissen, betonten Bürgermeister Michael Meyer-Hermann und Indra Urban, die als städtische Marktmeisterin mit ihrem Kollegen Jan Domnick die Kirmes organisiert und betreut.

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