Mo., 30.03.2020

Versmolderin Bettina Sieckendiek berichtet über die Situation der Branche Busunternehmerin bei „Hart aber fair”

Symbolbild.

Symbolbild. Foto: dpa

Versmold (WB/OH). Die privaten Busunternehmen und Reisedienste sind durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohende Lage geraten. Bettina Sieckendiek vom gleichnamigen Versmolder Busunternehmen wird über die Situation der Branche heute als Studiogast in der ARD-Sendung “Hart aber fair - extra” berichten. Die um 20.15 Uhr beginnende Talkshow steht unter dem Titel: “Das Virus befällt die Wirtschaft: Wieviel bleibt von unserem Wohlstand?”

25 private Busunternehmen in Ostwestfalen mit insgesamt 1300 Mitarbeitern und 735 Fahrzeugen haben wegen Existenznöten einen Hilferuf unter anderem an Ralph Brinkhaus, den Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, gesendet.

Bettina Sieckendiek. Foto: Johannes Gerhards

Neben laufenden Kosten und wegfallenden Umsätzen seien für geplatzte Reisen Rückzahlungen in Millionenhöhe an Kunden zu leisten. Ob die Unternehmen aber Vorleistungen an Hotels, Kulturbetriebe oder Reedereien erstattet bekommen, sei ungewiss. Erste Partner seien so in Not, dass sie Insolvenz anmelden müssten.

Sollte es keine direkten Staatshilfen für die Busbetriebe geben, drohe eine nsolvenzwelle, sagt Sieckendiek. Diese könnte in der Folge den ÖPNV zusammenbrechen lassen, warnen die Betriebe.

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