Mo., 17.09.2018

Erstes integratives Bogenturnier findet große Resonanz Waldheimat ist Jagdrevier

Das größte Gummitier auf das gezielt wurde, war der kanadische Keiler: Die Schützen Frank Lutterklas, Marcus Plump, Sebastian Ruddigkeit, Daniel Boge und Anna-Sophia Schröck haben sich vor ihrem Ziel positioniert.

Das größte Gummitier auf das gezielt wurde, war der kanadische Keiler: Die Schützen Frank Lutterklas, Marcus Plump, Sebastian Ruddigkeit, Daniel Boge und Anna-Sophia Schröck haben sich vor ihrem Ziel positioniert. Foto: Pia-Sophie Schröter

Von Pia-Sophie Schröter

Werther (WB). Eines ist für die Organisatoren des ersten integrativen Bogenschützenturniers in Ostwestfalen Lippe klar: »Wir wollen diese Veranstaltung zur Tradition machen«, sagt Marcus Plump von der Flex Eingliederungshilfe. 52 Teilnehmer waren bei diesem ungewöhnlichen Turnier am Samstag in der Waldheimat dabei.

Der TSV Amshausen und die Flex Eingliederungshilfe ergänzen sich gut. »Der TSV hat kein so ein großes Gelände für ein 3D-Bogenschützturnier aber das nötige Know-how, und wir haben das Gelände, aber weniger Ahnung von dem Sport«, sagt Marcus Plump.

Damit der erstrebten Tradition nichts im Wege steht, wurde extra ein »Meckerkasten« aufgestellt, damit die Teilnehmer dort ihre Meinung und Verbesserungsvorschläge äußern konnten. »Wir sind offen für Kritik und möchten gerne die Veranstaltung optimieren. Schließlich haben wir vorher ein Turnier mit Menschen mit und ohne Handicap noch nie organisiert«, sagen Frank Lutterklas und Marcus Plump.

Barrierefreier Zugang für Rollstuhlfahrer

Besonders für Rollstuhlfahrer möchten sie für das nächste Mal eine Lösung finden, um die einzelnen Schießstationen besser zu erreichen. »Da das Gelände rund um die Waldheimat etwas uneben und leicht hügelig ist, war dies für die Rollstuhlfahrer schon eine Herausforderung«, so Plump.

Die Gewinner

Schüler bis 14 Jahren: 1. Florian Herschel, 2. Mateo Wortmann, 3. Madeline Sewing.

Jugendliche: 1. Mia Wortmann, 2. Laura Jane Putzke, 3. Johann Biele.

Damen: 1. Mona Wortmann, 2. Christine Hipke, 3. Bianca Bogner.

Männer: 1. Guido Müller, 2. Rainer Schwarze, 3. Uwe Krüger.

Gleichzeitig zeigt er sich aber auch begeistert von der Teamfähigkeit der Teilnehmer. Denn diese wurden gleich zu Beginn in bunt gemischte Gruppen eingeteilt. In der Doppelrunde wurden die 15 Stationen abgearbeitet.

Drei Pfeile müssen treffen

Dabei hatte jeder für die einzelnen Stationen drei Pfeile zur Verfügung. Ziel war es, ein Gummitier zu treffen. »Die meisten Punkte gab es in der so genannten Killzone. Diese befindet sich in der Herz-Lungen-Region. Für den ersten Pfeil dort gab es 20 Punkte. Ein Körpertreffer mit dem ersten Pfeil wurde mit 16 Punkten gewertet«, so Lutterklas. Sobald die Attrappe getroffen war, durfte der Schütze nicht mehr schießen.

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