Di., 25.09.2018

Sommerleseclub in Werther: 40 Kinder verschlingen insgesamt 73.000 Seiten Einmal am Tag in die Stadtbücherei

40 Kinder und Jugendliche haben erfolgreich am Sommer-Leseclub teilgenommen und freuen sich über ihre Urkunden.

40 Kinder und Jugendliche haben erfolgreich am Sommer-Leseclub teilgenommen und freuen sich über ihre Urkunden. Foto: Sara Mattana

Werther (WB/mat). Die heißen Sommertage haben die meisten Jugendlichen wohl am liebsten im Freibad verbracht. Nicht so jedoch der 13-jährige Kacper Mindak: Er las beim Sommerleseclub insgesamt 45 Bücher – manchmal sogar zwei an einem Tag.

»Auch sonst lese ich sehr gern, aber in den Schulferien hatte ich natürlich viel mehr Zeit«, sagt Kacper Mindak, der der Stadtbibliothek in diesem Sommer täglich einen Besuch abgestattet hat. Sein absolutes Lieblingsbuch in diesem Jahr: der Action-Roman »Evil Hero«.

So gehörte Kacper Mindak zu den insgesamt 40 Kindern und Jugendlichen, die in den vergangenen Wochen fleißig Stempel für jedes gelesene Buch sammelten. »Aber es geht ja nicht nur darum, so viel wie möglich zu lesen. Stattdessen sollte man Freude an dem haben, was man liest«, sagt Bürgermeisterin Marion Weike, die sich über den großen Eifer der Teilnehmer freut. Schließlich haben alle gemeinsam 292 Bücher gelesen. »Das sind insgesamt ungefähr 73.000 Seiten«, sagt Eva Bloss-Vögler von der Stadtbibliothek, die die Veranstaltung organisiert hat.

Sie hat im Vorfeld auch dafür gesorgt, dass alle Viertklässler einmal in den Genuss einer spannenden Autorenlesung kommen konnten. So las Boris Pfeiffer, der vor allem für seine Kinderbuch-Reihe »Die drei Fragezeichen-Kids« bekannt ist, aus einem Band des »Wilden Packs«. Die Grundschüler konnten dabei also nicht nur in die spannende Welt der Zootiere eintauchen, sondern im Anschluss auch gleich mit dem Schriftsteller ins Gespräch kommen. Kein Wunder also, dass alle 14 Bände der Reihe »Das wilde Pack« zum beliebtesten Lesefutter der diesjährigen Teilnehmer wurden. »Gern gelesen werden auch nach wie vor die Comic-Romane wie zum Beispiel ›Gregs Tagebuch‹«, sagt Eva Bloss-Vögler.

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