Fr., 05.04.2019

Kinder klagten über plötzliche Übelkeit bei Projekttag in Werther Großeinsatz an der Ampelschule

An der ehemaligen Ampelschule in Werther sorgte ein Großaufgebot an Rettungskräften für Aufsehen.

An der ehemaligen Ampelschule in Werther sorgte ein Großaufgebot an Rettungskräften für Aufsehen. Foto: Margit Brand

Werther (WB/bec). Ein Großaufgebot an Rettungskräften ist Freitagmittag zur ehemaligen Ampelschule in Werther gerufen worden. In einer sechsten Klasse der Peter-August-Böckstiegel-Gesamtschule, die dort einen Projekttag verbrachte, war einigen Kindern schwindelig geworden.

Nachdem ein Zwölfjähriger während einer Projekteinheit im Obergeschoss zu kollabieren drohte, riefen die Aufsichtspersonen den Notdienst. Als anschließend weitere Kinder über Schwindel und Kreislaufschwäche klagten, so berichten die Projektleiter, wurde vorsorglich zusätzliche Hilfe hinzu gerufen.

Fünf Rettungswagen sowie der Notarzt aus Halle eilten zu dem alten Gebäude an der Ampelkreuzung in Werther. Vier Kinder wurden nach Auskunft der Schulleitung vorsorglich in Kinderkrankenhäuser nach Bielefeld und Osnabrück gebracht: »Zwei konnten bald wieder entlassen werden, die beiden anderen blieben zunächst unter weiterer Beobachtung.«

Vorherige Mutprobe ist nicht die Ursache

Ersten Erkenntnissen der Schule zufolge gab es keinen konkreten äußeren Auslöser. »Nachdem der erste Junge über Probleme geklagt hatte, wuchsen offenbar Aufregung und Schock in der ganzen Klasse, so dass sich weitere Kinder nicht gut fühlten«, fasst Schulleiterin Ursula Husemann den Vorfall zusammen. Gegen 12.30 Uhr kehrte der Rest der Klasse in die nahegelegene Gesamtschule zurück. Einige Eltern hatten ihre Kinder auch vor Ort abgeholt.

Die Polizei berichtet, dass nach Rücksprache mit allen Verantwortlichen keinerleich strafrechtlich relevanten Umstände bekannt geworden seien. Die Betreuer hätten umsichtig und richtig gehandelt. Zeugen berichteten der Polizei, dass einige Kinder sich in der Pause zuvor an einer Mutprobe beteiligt und dabei eine Türklinke abgeleckt hätten. »Ein Zusammenhang mit dem anschließenden Ereignis kann nach derzeitigem Wissensstand jedoch ausgeschlossen werden«, so eine Sprecherin.

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