Sa., 15.06.2019

Verstärkung bei den Sommerkonzerten des Evangelischen Gymnasiums Werther Sogar die Eltern singen im Chor

Das große Finale zum Abschluss hat Tradition: Als Plenum beenden die Schüler des Evangelischen Gymnasiums ihre beiden Sommerkonzerte am Donnerstag und Freitag. Musiklehrer Michael Henkemeier leitet dabei Orchester, Big Band, Chor und alle singenden Sechstklässler.

Das große Finale zum Abschluss hat Tradition: Als Plenum beenden die Schüler des Evangelischen Gymnasiums ihre beiden Sommerkonzerte am Donnerstag und Freitag. Musiklehrer Michael Henkemeier leitet dabei Orchester, Big Band, Chor und alle singenden Sechstklässler. Foto: Eische Loose

Von Eische Loose

Werther (WB). Jetzt singen sogar die Eltern und Lehrer: Beim Sommerkonzert stellte das Evangelische Gymnasium Werther seine inzwischen acht Gruppen vor, für die alles um die Musik geht.

Zweimal haben mehr als 200 Mitwirkende in der voll besetzten Aula der Böckstiegel-Schule alle Register gezogen. Dabei ist die singende Gemeinde im EGW dieses Jahr gewachsen. Denn seit Ostern haben selbst die Eltern ihre Lust am modernen Lied neu entdeckt. Daher haben sie sich mit den Lehrern zusammen getan und präsentierten jetzt zum ersten Mal, was ihnen Spaß macht. Wie bei allen Vokalprojekten war es auch in diesem Fall Karin Kurzeja, die für das rechte Maß sorgte.

Gelungene Soli

So saß sie auch für den Juniorchor am Piano. Die jungen Mädchen hatten es zwar akustisch nicht leicht, sich gegen die Musik durch zu setzen. Doch klangen ihre Stimmen klar, deutlich und auch bei Pausen punktgenau. Ähnliches hatte Karin Kurzeja auch dem Chor abverlangt. Das größere Ensemble überzeugte mit seiner Qualität und konnte sogar einige Solo-Partien in Michael Jacksons »Earth Song« gut umsetzen.

Gesang ganz anderer Art bereute Sebastian Koch. Als Leiter der Band sorgte er nämlich nicht nur beiden Instrumentalisten für die richtigen Einsätze. Tony Siekerkotte, Nane Schwenker und Sophie Steinmeier mussten mit ihren Solo-Gesängen auch passgenau in der Gefüge eingebettet werden. Sie präsentierten Stücke der Foo Fighters, Jet und Annen May Kantereit.

Big Band in roten Hemden

Von solchen Schwierigkeiten blieb Christoph Horstmann hingegen verschont. Er leitete das Orchester des Gymnasiums und konnte sich dabei gänzlich auf die Instrumente konzentrieren. Dabei schickte er sie einmal quer durch die Welt der Piraten bis hin zu »New York, New York«. Die qualitativ höchst gemischten Schüler klangen zwar teils beschaulich, aber durchaus hochwertig.

Einen wichtigen Teil in diesem Ensemble hatten dabei die Mitglieder der Big Band. Leicht an ihren roten Hemden zu unterscheiden, übernahmen sie schon im Orchester die Bläserstimmen und das Schlagzeug. Ihre schwungvolle Eigenart bewiesen sie jedoch erst als Sonder-Ensemble unter der Leitung von Michael Henkemeier. Als einzige wechselten sie an den Auftrittstagen Donnerstag und Freitag ihr Repertoire. »Wir haben einfach zu viel«, meinte Michael Henkemeier.

So tauschten sie die Mission Impossible am Donnerstag am Freitag zum Big Spender, dem Katharina Ernst erneut ihre Stimme lieh. Statt mit »Cute« am Donnerstag verabschiedeten sie am Freitag dann mit »Vehicle«. Eine rasante Mischung, die dem eingespielten Team an Trompete und Saxophon wohl so schnell niemand nach macht. So erhielten die zahlreichen Musiker im großen Ensemble-Mix von Orchester, Big Band, Chor und Sängern der sechsten Klassen am Ende den verdienten Applaus.

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