Di., 10.09.2019

Doppel-Jubiläum: Beim Sonnenblumenfest in Werther präsentieren Vereine ihre Vielfalt So blüht die Stadt auf

Von Sara Mattana

Werther (WB). Die Sonnenblume war bekanntlich eines der Lieblingsmotive Peter-August Böckstiegels. Und so war für die Organisatoren schnell klar, dass ebendiese Blume die Feier zieren soll, die an die Verleihung der Stadtrechte vor 300 Jahren ebenso erinnert wie an die Einweihung des Hauses Werther samt Bücherei vor 25 Jahren.

Denn nach zahlreichen Jubiläumsaktionen sollte das Sonnenblumenfest den Feierlichkeiten zum 300. Geburtstag der Stadt die Krone aufsetzen. »Die Sonnenblume steht für Wärme, Sommer und Lebensfreude, deshalb ist es nicht verwunderlich, dass Peter-August Böckstiegel sie so sehr mochte«, sagte Bürgermeisterin Marion Weike. Und so war trotz einiger gelegentlich dunklen Wolken am Himmel keine Spur von trüber Stimmung.

Hunderte Blumen

Rund um das Haus Werther sorgten die leuchtend gelben Blumen für gute Laune – möglich gemacht hat dies die Gärtnerei der Diakonischen Stiftung Ummeln. »Wir haben hunderte Blumen herangezogen und in der ganzen Stadt verteilt«, sagt Marcus Plump, der am Sonntag am Stand der Flex Eingliederungshilfe – der ehemaligen Waldheimat – neben Sonnenblumen auch die unterschiedlichsten Kräuter verkaufte.

Da die Stadt aber vor allem von dem großen Engagement zahlreicher Vereine lebt, ließ kaum einer von ihnen die Gelegenheit aus, sich zu präsentieren. So war auch der frisch gegründete Backhausverein im Hof des Haus Werther mit dabei. »Da wir ja leider noch kein eigenes haben, haben wir morgens 100 Brote aus dem Backhaus in Minden von einem befreundeten Bäcker abgeholt«, sagte Vorsitzender Knut Weltlich, der das Mehrkornbrot auch gleich belegt zum Verkosten servierte.

Mit Bühnenshow

Neben zahlreichen Sportvereinen, der Flüchtlingsinitiative und der Volkshochschule war auch die Stadt Werther selbst mit einem Stand dabei. Umweltbeauftragte Dr. Nadine Dannhaus und Klimaschutzmanagerin Annika Nagai brachten sowohl Kindern als auch manch Erwachsenem spielerisch die Mülltrennung bei und informierten über saisonales und regionales Obst und Gemüse. Und während hier noch fleißig gerätselt, im Garten gemalt und gebastelt und wenige Meter weiter Tennis gespielt wurde, gab es auch auf der Bühne einiges zu sehen. Denn dort trat sowohl Eva Dross mit ihrer Gruppe und orientalischen Tänzen als auch die Bigband des Evangelischen Gymnasiums Werther auf, bevor am Abend mit der Pia-Nino-Band ein echtes Highlight insbesondere für die Jüngsten auf dem Programm stand. Da wurde fröhlich gerockt.

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