Mo., 30.09.2019

Eröffnung: 130 Gäste wollen »Grafische Meisterblätter« sehen Riesenandrang im PAB-Museum

Werther (SKü/mk). Was für Andrang! Museumsleiter David Riedel konnte es am Sonntag kaum glauben, dass die neueste Ausstellung im PAB-Museum sogar noch mehr Zulauf als die vorherigen Vernissagen gebracht hat. Einige der Besucher mussten gar mit Stehplätzen vorlieb nehmen.

Geschätzt mindestens 130 Kunstfreunde waren am Sonntag zur Eröffnung der Ausstellung »Grafische Meisterblätter« in das Museum Peter August Böckstiegel gekommen. Dabei hatte es am Vorabend bereits eine interne und gut besuchte Pre-View für Mitglieder des Böckstiegel-Freundeskreises, der PAB-Stiftung und der Museums-Sponsoren gegeben, bei der übrigens kein Geringerer als der Leiter des Westfälischen Landesmuseums für Kunst- und Kulturgeschichte in Münster, Dr. Hermann Arnold, eine Rede hielt.

Kleines Museum in Werther setzt auf das »Networking« in Westfalen

David Riedel war erkennbar glücklich. »Ich möchte mich herzlich beim LWL-Museum für die Zusammenarbeit bedanken. Sie sind eine Institution, die unsere Arbeit schon lange begleitet«, sagte der Leiter des Böckstiegel-Museum David Riedel und betonte, dass sich kleine Museen Partner suchen müssten. »Wir setzen auf Networking und binnenwestfälische Projekte«, erklärte Riedel, der mit seinen Dankesworte deutlich machte, wem solche Ausstellungserfolge vor allem auch zu danken sind. Riedel dankte stellvertretend Jutta Mohaupt-Hörmann, die als Koordinatorin ein großes Team von Ehrenamtlichen führt, ohne die ein reibungsloser Kunstgenuss kaum denkbar wäre. Ein Dank ging auch an den stellvertretenden Vorsitzenden der Böckstiegel-Stiftung, Dr. Erich Franz, von dem die Anregung zu dieser Ausstellung mit Grafiken gekommen war. Die Ausstellungs-Kuratorin Dr. Tanja Pirsig-Marshall wies in ihrem Einführungsvortrag nicht nur auf einige Besonderheiten der grafischen Weke von Kirchner, Macke, Morgner Böckstiegel und Kollwitz hin, die viel Aufmerksamkeit verdienten, sondern gab auch einen Einblick in den riesigen Fundus des LWL-Museums, der in Werther nun die Chance bekommt, mal in Teilen öffentlich präsentiert zu werden.

66 Aquarelle, Zeichnungen, Lithografien, Holzschnitte und Radierungen von 25 Künstlern sind zu sehen. Die Neu-Wertheranerin Hilke Nolte, die sich als großer Fan des Expressionismus outete, war als eine der mehr als 130 Besucher ganz begeistert »Es ist einfach faszinierend und sehr interessant, vor Ort so viel Kunst erleben zu können«, sagte sie. Und sie genoss wie viele andere den kulturellen Austausch mit Gleichgesinnten in einem schönen Rahmen.

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