Di., 03.12.2019

17 Vereine präsentierten sich im Haus Werther Ehrenamtsbörse gestartet

Wünschen der Ehrenamtsbörse Erfolg: (von links) Nora Breuer, Marion Jensen und Marion Weike.

Wünschen der Ehrenamtsbörse Erfolg: (von links) Nora Breuer, Marion Jensen und Marion Weike. Foto: Malte Krammenschneider

Werther (WB/mk). In vielen anderen Gemeinden und Städten ist das Konzept der „Ehrenamtsbörse“ bis dato ein voller Erfolg. Dank dem Engagement von Marion Jensen (Kreisfamilienzentrum) und Gleichstellungsbeauftragter Nora Breuer gibt es sie nun auch in Werther.

Samstag startete sie offiziell mit einer kleinen „Messe“ im Haus Werther, bei der zahlreiche Vereine aus der Böckstiegelstadt darüber informierten, wo und wie man sich in ihren Reihen ehrenamtlich betätigen kann.

„Eine tolle Idee. Mein Dank gilt allen Personen, die in Werther freiwillig etwas für andere tun“, sagte Bürgermeisterin Marion Weike, die außerdem betonte, wie wichtig der Einsatz von Ehrenamtlichen für unsere Gesellschaft sei. Damit es davon auch in Zukunft genügend Personen gibt, soll es nun eine feste Anlaufstelle für all jene Bürger geben, die motiviert sind, etwas zu tun, bis lang aber nicht wussten, an wen sie sich wenden sollen.

Bedarf in vielen Bereichen

„Wir haben die Vereine angeschrieben und Bögen für bestimmte Tätigkeitsbereiche gesammelt. Es ist so ein viel besserer Austausch möglich. Denn es gibt Bedarf in vielen Bereichen“, erklärte Nora Breuer, die sich besonders über die gute Resonanz freute, denn gleich 17 Vereine und Organisationen stellten sich und ihre Arbeit im Haus Werther vor.

Darunter die Freiwillige Feuerwehr, die trotz ihrer soliden Mitgliederzahlen scheinbar immer neue Leute gebrauchen kann. „Wir agieren lieber schon, bevor es fünf vor zwölf ist“, begründet Werthers Löschzugführer Rainer Ermshaus die Entscheidung, sich an der Ehrenamtsbörse zu beteiligen. Ein paar Meter weiter warb Georg Heeren indes für den SV Häger. „Wir suchen Ehrenamtliche. Sei es zum Grillen der Würstchen oder als Kassenwart“, sagte Heeren. Zudem waren der Bürgerbusverein und die Ökumenische Flüchtlingsinitiative (ÖFI) vor Ort, um nur einige zu nennen, die auf ihre Tätigkeiten aufmerksam machten.

 

Anlaufstelle

 

Künftig stehen Marion Jensen (05203-296066) und Nora Breuer (05203-70562) für individuelle Beratungen zur Verfügung. Auch Vereine oder Einrichtungen, die Ehrenamtliche suchen, sollen sich mit den beiden Frauen in Verbindung setzen, um die ehrenamtliche Arbeit in Werther möglichst optimal koordinieren zu können.

Kommentare

Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7106145?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198389%2F2516078%2F