Dachstuhlbrand an der Engerstraße in Werther - Mann und Katze zunächst vermisst
Brand in Mehrfamilienhaus

Werther (WB). Acht Personen mussten am Ostersonntag von der Freiwilligen Feuerwehr aus ihren Wohnungen begleitet werden. Gegen 11 Uhr ist in dem Sechsfamilienhaus an der Engerstraße ein Brand im Dachstuhl ausgebrochen.

Sonntag, 12.04.2020, 12:47 Uhr aktualisiert: 12.04.2020, 15:36 Uhr
Über die Drehleiter löscht die Feuerwehr den Brand im Dach. Foto: Sara Mattana
Über die Drehleiter löscht die Feuerwehr den Brand im Dach. Foto: Sara Mattana

Ein Mann und eine Katze wurden zunächst vermisst, später jedoch unverletzt angetroffen. „Wir haben alle Wohnungen gründlich durchsucht”, sagt Jürgen Blomeier, Pressesprecher der Feuerwehr Werther. Da zunächst ein Dachstuhlbrand gemeldet wurde, rückten die Löschzüge aus Werther, Häger und Langenheide sowie die Drehleiter aus Halle an, sodass am Ostersonntag etwa 45 Kameraden unter der Leitung von Einsatzleiter Dirk Hollmann im Einsatz waren.

Brand in Werther

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„Normalerweise lassen wir die Löschzüge gern gemeinsam arbeiten, aber durch Corona ist das leider nicht möglich”, sagt Jürgen Blomeier. Deshalb kümmerten sich die Löschzüge Häger und Langenheide darum, die Engerstraße abzusperren, während die Wertheraner Kameraden den Brand löschten. Alle Bewohner konnten die Wohnungen selbstständig mit Hilfe der Feuerwehrleute verlassen, da sich das Feuer auf den Dachbereich beschränkte.

So löschte ein Trupp den Brand von innen, während gleichzeitig von außen über die Drehleiter gelöscht wurde. „Ein C-Rohr ist auf der Drehleiter im Einsatz, mit dem anderen stehen wir unten bereit, um herabfallende Gegenstände zu löschen”, sagt Jürgen Blomeier. Damit die Drehleiter das Dach erreichen konnte, mussten zunächst einige Äste aus dem Weg geschnitten werden.

Auch die Polizei sowie Rettungswagen waren vor Ort. „Verletzt wurde niemand. Trotzdem wurden alle Bewohner vorsorglich von den Rettungskräften untersucht”. Nach etwa drei Stunden war der Einsatz beendet. Üveys Copuroglu, der Inhaber der angrenzenden Imbissbude „Iss was”, spendierte anschließend allen Einsatzkräften eine Bratwurst zur Stärkung.

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