Werthers stv. Hegeringleiter mahnt Hundehalter und Autofahrer zur Umsicht
Reh durch Bisswunden schwer verletzt

Werther (WB). Hannes Dicke-Wentrup ist traurig und sauer zugleich: Am Mittwochmorgen fand er in der Nordstraße in Werther ein schwer verletztes Reh – vom Verursacher oder Hinweisen darauf keine Spur.

Mittwoch, 22.07.2020, 21:00 Uhr
Ein Schild weist auf einen Wildunfall hin. Im Fall des Falles muss immer die Polizei verständigt werden. Foto: dpa
Ein Schild weist auf einen Wildunfall hin. Im Fall des Falles muss immer die Polizei verständigt werden. Foto: dpa

Er tippt auf einen unangeleinten Hund, der das Tier reißen wollte: „Bei der Begutachtung des Rehs stellte ich massive frische Bisswunden fest, die nur von einem Hund stammen können.“ Dennoch habe sich niemand gemeldet.

Dicke-Wentrup ist stellvertretender Hegeringleiter und Vorsitzender der Jagdgenossenschaft. Den Hinweis auf das schwer verletzte Tier erhielt er morgens von einem Bekannten. Demnach könnte das Reh im Bereich zwischen Speckfeld und Käppkenstraße eine Zeit lang gehetzt worden sein. „Das Tier war derart schwer verletzt, dass ich es mit einem gezielten Schuss erlösen musste.“

Paarungszeit der Rehe – Wildunfall vermeiden

Hannes Dicke-Wentrup appelliert generell an Hundehalter, ihre Tiere gerade jetzt zur Paarungszeit des Rehwilds an die Leine zu nehmen. Autofahrer sollten zudem noch umsichtiger als sonst fahren: „Gerade jetzt Ende Juli/Anfang August sind Rehe hormongesteuert, da geschieht schnell ein Wildunfall.“ Auch ohne Verletzte muss dann immer die Polizei unter Telefon 110 verständigt werden.

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