Werthers Bürgermeisterin berichtet über vorbildlichen Umgang mit Corona
Weike lobt Umsicht der Schüler

Werther (WB/vh). Wenn am kommenden Montag nach den Herbstferien die Schule wieder beginnt, dann ändern sich einige Regelungen zum Schutz vor Corona-Infektionen .

Mittwoch, 21.10.2020, 20:00 Uhr
Eine Lehrerin mit Schülern einer sechsten Klasse: Dort muss auch im Unterricht Mund-Nase-Bedeckung getragen werden. Foto: dpa
Eine Lehrerin mit Schülern einer sechsten Klasse: Dort muss auch im Unterricht Mund-Nase-Bedeckung getragen werden. Foto: dpa

Am Donnerstag um 17.30 Uhr erhielt Bürgermeisterin Marion Weike die entsprechende Nachricht aus dem NRW-Gesundheitsministerium: die Verordnung zur Änderung der Coronabetreuungsverordnung vom 21. Oktober – gültig ab Montag, 26. Oktober.

Zu den wichtigsten Änderungen gehört Folgendes: Schüler müssen wie alle Personen im Schulgebäude und auf dem Gelände eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Ab Jahrgangsstufe 5 gilt die Maskenpflicht auch im Unterricht und am Sitzplatz. Ausgenommen sind Personen, die sie aus medizinischen Gründen nicht tragen können; dazu ist ein ärztliches Zeugnis nötig. Abweichend davon kann die Lehrkraft entscheiden, dass das Masketragen zeitweise „mit den pädagogischen Erfordernissen und den Zielen des Unterrichts“ nicht vereinbar ist, vor allem im Sportunterricht oder bei Prüfungen. In diesen Fällen muss mit Ausnahme des Sportunterrichts ein Mindestabstand von 1,50 Metern zwischen Personen gewährleistet sein.

In Grundschulklassen keine Maskenpflicht am Platz

Darüber hinaus besteht keine Maskenpflicht für Lehrkräfte, Betreuungskräfte und sonstiges Personal, wenn der Mindestabstand im Raum eingehalten wird. Eine Maskenpflicht ist zudem nicht notwendig an den Mensa-Sitzplätzen und in den Pausen beim Essen und Trinken, wenn der Mindestabstand von 1,50 Metern zu anderen Personen auf dem Schulgelände eingehalten wird oder wenn Speisen und Getränke auf festen Plätzen im Klassenraum verzehrt werden.

Für Grundschüler gilt keine Maskenpflicht, so lange sie sich im Klassenverband im Unterrichtsraum aufhalten. Die Regelungen gelten bis Jahresende.

Vorbildlicher Besuch im Ratssaal

Marion Weike lobt, wie gut die bisherigen Regelungen umgesetzt worden seien: „Auch schon bei den Jüngsten: Vor kurzem war eine Grundschulklasse zu Besuch im Ratssaal, denen mussten wir diesbezüglich nichts mehr erklären. Das richtige Verhalten, auch wann und wo Mundschutz getragen werden muss, sitzt bei denen längst – vorbildlich!“, berichtet die Bürgermeisterin.

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