Neu gegründeter Bünder Verein will Omnibus zu Anlaufstelle für Obdachlose ausbauen
Warmes Plätzchen auf sechs Rädern

Bünde(BZ). Peter Keusgen kennt das harte Leben eines Obdachlosen: Neun Jahre ist  er von einer deutschen Stadt zur anderen getingelt, war stets nur wenige Monate an einem Ort. »Vor allem die Winter waren schlimm«, erinnert sich der 29-Jährige. Nun lebt er in Bünde und will mit einem besonderen Projekt die Wohnungslosen in der Region unterstützen.

Freitag, 08.01.2016, 06:05 Uhr
Neu gegründeter Bünder Verein will Omnibus zu Anlaufstelle für Obdachlose ausbauen : Warmes Plätzchen auf sechs Rädern
Noch hält Peter Keusgen nur ein Modell in den Händen, das dem 18-Meter-Gelenkbus, der dem Verein zur Verfügung gestellt werden soll, ähnelt. Gemeinsam mit Angelika Walters und weiteren Mitstreitern will er bald den »echten« Kältebus in Betrieb nehmen. Foto: Daniel Salmon

Als Schaustellergehilfe auf Volksfesten hielt  sich Peter Keusgen während seiner Zeit auf der Straße über Wasser, bettelte in Fußgängerzonen, zog mit befreundeten Punks umher. Irgendwann reichte es ihm. »Ich war gesundheitlich fertig. Außerdem ist das Leben auf der Straße gefährlich«, sagt er. Im August zog er zu seiner Bekannten Angelika Walter in die Elsestadt und hat nun ein festes Dach über dem Kopf.

Mit der 58-Jährigen und weiteren Mitstreitern hat Keusgen vor Kurzem den Verein »Kältebus Bünde« gegründet. Dessen Mitglieder haben vor, einen ausrangierten Gelenkbus so umzubauen, dass er Obdachlosen eine Schlafunterkunft bietet.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Freitagausgabe des WESTFALEN-BLATTS (Ausgabe Bünde).

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