Bünde will keine Rechtsmittel gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Minden einlegen
Stadt erlaubt Kindertagespflege in Ex-Bordell

Bünde (WB). Die Stadt Bünde wird im Streit um die Errichtung einer Kindertagespflege in den Räumen eines ehemaligen Bordells an der Herforder Straße keine Rechtsmittel gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Minden einlegen. Sie geht davon aus, dass der Bordellbetrieb tatsächlich eingestellt wurde und dies auch allen Freiern bekannt ist.

Donnerstag, 28.01.2016, 18:57 Uhr aktualisiert: 28.01.2016, 19:41 Uhr
In diesen Räumen an der Herforder Straße darf die ehemalige Bordell-Betreiberin eine Kindertagespflege errichten. Die Stadt ist der Ansicht, dass alle Freier und Eltern nun wissen, dass der Betrieb des Freudenhauses eingestellt wurde. Foto: Daniel Salmon
In diesen Räumen an der Herforder Straße darf die ehemalige Bordell-Betreiberin eine Kindertagespflege errichten. Die Stadt ist der Ansicht, dass alle Freier und Eltern nun wissen, dass der Betrieb des Freudenhauses eingestellt wurde. Foto: Daniel Salmon

Am 8. Januar hatte die 6. Kammer des Verwaltungsgerichts Minden,  wie berichtet, entschieden, dass die Stadt verpflichtet ist, einer Tagesmutter und ehemaligen Betreiberin eines Bordellbetriebes die Erlaubnis zur Kindertagespflege in den ehemaligen Räumen des Prostitutionsbetriebes zu erteilen.

»Nach Prüfung der Urteilsgründe wird die Stadt gegen diese Entscheidung des Verwaltungsgerichts nicht die Zulassung der Berufung beantragen«, hieß es am Donnerstag von Stadtrechtsrätin Henriette König.

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