Schrottauto an der Osnabrücker Straße wird in spätestens drei Wochen entsorgt
Letzte Frist für den Wrackbesitzer

Bünde (WB). Wer stadtauswärts Richtung Ahle fährt, stadteinwärts aus Ahle oder von der A 30 kommt, dem sticht es ins Auge: das Autowrack auf dem Pendlerparkplatz an der Osnabrücker Straße. 

Sonntag, 21.02.2016, 12:30 Uhr
Alle Räder sind abmontiert. Die Außenspiegel des Citroën auf dem Pendlerparkplatz an der Osnabrücker Straße sind abgerissen und alle Scheiben eingeschlagen worden. Foto: Daniel Salmon
Alle Räder sind abmontiert. Die Außenspiegel des Citroën auf dem Pendlerparkplatz an der Osnabrücker Straße sind abgerissen und alle Scheiben eingeschlagen worden. Foto: Daniel Salmon

Seit wenigen Tagen vor Weihnachten 2015 steht der alte Citroën, beziehungsweise das, was von dem Kleinwagen mittlerweile noch übrig ist, auf dem Parkplatz. Und bietet einen unschönen Anblick. Die Räder sind längst abmontiert, die Scheiben sind eingeschlagen, die Außenspiegel, Vordersitze, Fond und Kofferraum sind mittlerweile mit Hausmülltüten vollgestopft worden.

Vordersitze, Rückbank und Kofferraum sind mit Tüten voll Unrat gefüllt worden.

Vordersitze, Rückbank und Kofferraum sind mit Tüten voll Unrat gefüllt worden. Foto: Daniel Salmon

Lange wird sich niemand mehr über diesen Anblick ärgern müssen. Spätestens in drei Wochen wird der Wagen entsorgt. Das hat Sven Johanning, Sprecher der Niederlassung Bielefeld des Landesbetriebs Straßen NRW, am Freitag auf Anfrage erklärt. Wie berichtet, hatte die Straßenmeisterei Löhne im Januar einen Zettel am Wagen angebracht, auf dem der Halter aufgefordert wurde, den Wagen innerhalb von vier Wochen zu entfernen. Keine Reaktion. Daraufhin hatte Straßen NRW den Halter des im Kreis Nienburg gemeldeten Fahrzeugs schriftlich aufgefordert, den Citroën vom Parkplatz zu entfernen. »Es hätte ja sein können, dass der Halter erkrankt war und nicht zu seinem Wagen konnte, den Zettel also nicht zu Gesicht bekommen hat. Da können wir sein Eigentum nicht einfach zum Schrotthändler bringen,« begründete Johanning das in solchen Fällen übliche Verfahren.

Die in dem Schreiben gesetzte Frist hat der Halter aber wieder verstreichen lassen, ohne sich zu melden. Mitte der Woche sei er ein zweites Mal angeschrieben worden, mit der Ankündigung, sein Wagen werde nun endgültig in drei Wochen abtransportiert und entsorgt – auf seine Kosten. Die dürften sich auf mehrere hundert Euro belaufen.

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