Patrik Weber will Eisbahn und Almhütte aufbauen – Stadt ist interessiert
Schausteller plant »Winter-Wonderland« im Park

Bünde (WB). Eine Schlittschuhbahn, eine Almhütte, Stände für Speisen und Getränke: Wenn es nach Schausteller Patrik Weber geht, soll in diesem Winter im Steinmeisterpark einiges geboten werden. »Das wird das ›Winter-Wonderland‹ von Bünde«, verspricht der 24-Jährige.

Dienstag, 30.08.2016, 07:00 Uhr aktualisiert: 30.08.2016, 09:36 Uhr
Ralf Grund (links) vom Bünder Stadtmarketing und Schausteller Patrik Weber haben die Schlittschuhe schon mal rausgeholt. Nur zu gerne würde der 24-Jährige im Winter eine Eisbahn im Steinmeisterpark aufbauen und damit viele Besucher anlocken. Foto: Daniel Salmon
Ralf Grund (links) vom Bünder Stadtmarketing und Schausteller Patrik Weber haben die Schlittschuhe schon mal rausgeholt. Nur zu gerne würde der 24-Jährige im Winter eine Eisbahn im Steinmeisterpark aufbauen und damit viele Besucher anlocken. Foto: Daniel Salmon

Noch liegt jede Menge Sand im Park, Strandmöbel und Pavillon der »Tiki Bar« sind ebenfalls noch nicht komplett abgebaut. Trotzdem plant der Beach-Club-Betreiber bereits seinen nächsten Wurf. »Im Sommer gab’s in diesem Jahr viele Angebote hier, warum nicht auch im Winter?«, fragt Weber.

Zwar steht die Genehmigung seitens der Stadtverwaltung für die ehrgeizigen Pläne noch aus. »Aber im Rathaus wird die Idee positiv aufgefasst«, sagt zumindest Ralf Grund vom Bünder Stadtmarketing.

Sollte Weber tatsächlich grünes Licht bekommen, würde er im Steinmeister-Park gerne eine 10 mal 20 Meter große Kunststoffeisbahn aufbauen. »Eine normale Eisbahn geht nicht. Die letzten Winter waren ziemlich mild. Wird es in diesem Jahr wieder so, würde für die Kühlung zu viel Strom benötigt«, sagt der Schausteller. Dazu würde er dann einen Schlittschuhverleih anbieten. Besucher können aber auch auf eigenen Kufen über’s Eis flitzen. »Die müssen aber einen speziellen Hohlschliff haben, sonst kann man auf dem Kunststoffeis nicht fahren. Wir könnten die Schuhe aber vor Ort schleifen«, sagt Weber.

Lumumba und Feuerzangenbowle

Neben der Eisbahn will der 24-Jährige eine gemütliche Almhütte aufbauen. »Da gibt’s dann Glühwein, Lumumba oder Feuerzangenbowle.« An weiteren Ständen auf dem Areal sollen ebenfalls Getränke und auch Speisen verkauft werden. Geöffnet haben würde das Winter-Wonderland dann vom 1. Dezember bis zum 28. Februar kommenden Jahres. »Sonntags bis donnerstags jeweils von 12 bis 21 Uhr, freitags und samstags von 12 bis 22 Uhr«, nennt Patrik Weber schon konkrete Zeiten.

»Das wäre für den Winter natürlich eine tolle Attraktion für die Stadt. Wir sind wirklich froh über Herrn Webers Engagement. Ich denke jedenfalls, dass das eine Geschichte wäre, die bestimmt gut angenommen würde«, meint Ralf Grund. Inwiefern weitere Angebote und Programme – möglicherweise auch vonseiten der Stadt – Webers Eisbahn-Idee flankieren könnten, stehe derzeit noch nicht fest. Die Entscheidung, ob der 24-Jährige seine Pläne auch tatsächlich in die Tat umsetzen kann, dürfte dem Vernehmen nach spätestens im Herbst fallen.

Ganz neu ist die Idee einer – zumindest temporären – Eisbahn in der Elsestadt übrigens nicht. Mitte Juni hatte Bürgermeister Wolfgang Koch alternative Nutzungsmöglichkeiten für das seinerzeit noch in der Diskussion befindliche Bünder Freibad angeregt. Auch dort hätte für die Wintermonate eine Eisfläche angelegt werden können.

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