Grundstücksverkauf: Verwaltung und Tennisverein im Gespräch
BTC-Vorstand gelassen

Bünde (WB/sal). Direkt an der Else gelegen, nah an der City: Das Areal zwischen Bismarckstraße und Nordring darf wohl mit Fug und Recht als Filetstück für den Wohnungsbau bezeichnet werden. Wie berichtet, will die Stadtverwaltung prüfen, ob hier Wohnbebauung möglich ist. Immerhin verbirgt sich im Untergrund eine ehemalige Mülldeponie. Eine er­ste Entscheidung in diese Richtung könnte bereits am Donnerstag im Planungssausschuss fallen.

Donnerstag, 08.09.2016, 09:00 Uhr
Das Gelände des Tennisvereins gehört der Stadt. Der Verein hat das Areal bis 2024 gepachtet. Foto: Kathrin Heeren
Das Gelände des Tennisvereins gehört der Stadt. Der Verein hat das Areal bis 2024 gepachtet. Foto: Kathrin Heeren

Bislang ist auf einem Teil des Grundstückes auch das Gelände des Bünder Tennis-Clubs (BTC) angesiedelt. Eigentümer ist die Stadt. »Der Pachtvertrag läuft aber noch eine Weile. Mindestens bis 2024«, so BTC-Vorsitzender Helmar Falk auf Anfrage. Bereits vor längerer Zeit habe es in dieser Sache bereits Gespräche gegeben. Das Verhältnis zwischen Verwaltung und Verein sei gut, betont der Clubvorsitzende. Er gehe aber davon aus, dass, wenn das Areal tatsächlich für den Wohnbau in Betracht käme, zunächst die Grundstücke direkt an der Else bebaut würden.

»Ich kann gut verstehen, dass die Stadt über eine Bebauung an der Stelle nachdenkt. Das ist eines der schönsten Grundstücke der Stadt«, sagt Falk. Er ergänzt: »Ob unser Gelände auch in Betracht kommt, muss man dann mal sehen. Darüber wird man dann Gespräche führen.« Vorstellen könnte sich der BTC-Mann zumindest, auf einige der bislang acht Tennis-Courts zu verzichten. Falk ist sich sicher: »Sollte dort gebaut werden, werden wir mit der Stadt zu einem vernünftigen Agreement kommen. Sorgen mache ich mir deswegen keine.«

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4287720?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198393%2F2514621%2F
Datenpanne: Inzidenz steigt auf 41 – doch Kreis darf nicht sofort handeln
22 Neuinfektionen sind am Samstag gemeldet worden. Foto: dpa
Nachrichten-Ticker