Chor X-Delight präsentiert musikalischen Appell für ein friedliches Miteinander
Gospelklänge in der Pauluskirche

Bünde (WB). Dass Schwarze und Weiße friedlich zusammenleben oder sogar ihren Alltag zusammen verbringen, ist bis heute nicht überall auf der Welt selbstverständlich. Ein Zeichen für ein friedliches Miteinander hat deshalb der Gospelchor X-Delight am Sonntagabend gesetzt.

Dienstag, 27.03.2018, 17:04 Uhr aktualisiert: 27.03.2018, 17:10 Uhr
Der Gospelchor X-Delight singt neben klassischen Titeln auch Popsongs. Bei ihrem Konzert in der Bünder Pauluskirche am Sonntag haben die Sängerinnen und Sänger mit ihrem Konzert »Black & White« ein Zeichen für ein friedliches Miteinander gesetzt. Foto: Annika Tismer
Der Gospelchor X-Delight singt neben klassischen Titeln auch Popsongs. Bei ihrem Konzert in der Bünder Pauluskirche am Sonntag haben die Sängerinnen und Sänger mit ihrem Konzert »Black & White« ein Zeichen für ein friedliches Miteinander gesetzt. Foto: Annika Tismer

Unter dem Motto »Black & White« haben die Sängerinnen und Sänger gemeinsam mit der Sängerin Deborah Woodson und den Gospelmates ein Konzert gegeben. In der voll besetzten Pauluskirche erlebten mehrere hundert Besucher, wie ein begeisternder Gospelchor aus Dünne bereits nach wenigen Minuten das gesamte Publikum fest im Griff hatte. Schon beim ersten Titel »Come let us sing« wippte die Menge begeistert mit und spendete anschließend tosenden Applaus. Genau so sollte es während der nächsten Titel weitergehen und spätestens beim Klassiker »Oh happy day« kannte das Publikum kein Halten mehr – zumindest für ostwestfälische Verhältnisse. Es wurde mitgesungen und geklatscht, das Konzert wurde zu einer kleinen Gospel-Party.

»Für mich geht heute ein Traum in Erfüllung«

Gospelchor X-Delight singt in Bünde

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Gerade, als das Publikum dann so richtig in Schwung gekommen war, kam der eigentliche Star des Abends auf die Bühne: Die bekannte Gospelsängerin Deborah Woodson sprühte nur so vor Energie und riss die Anwesenden sofort mit. Gleich für ihren zweiten Song, das bekannte »Kum ba yah my lord« holte sie sich mit ihren Musikern, den Gospelmates, dann noch Verstärkung auf die Bühne – für alle Gospelfans ein absoluter Höhepunkt.

Doch auch für die Sängerin war dieser Auftritt etwas ganz Besonderes: »Für mich geht heute ein Traum in Erfüllung. Ich freue mich so sehr, dass Schwarze und Weiße heute auf einer Bühne stehen und ein gemeinsames Konzert geben«, sagte sie.

Konzert ist »in Zeichen, das für sich spricht«

Auch Thomas Thiele, der den musikalischen Abend moderierte betonte den Gedanken hinter der Veranstaltung:  »Wir wollen heute ein Zeichen setzen. Denn dieses Projekt führt zusammen, was zusammen gehört«, sagte er. Jeder sei zu diesem Konzert eingeladen gewesen. »Egal, ob ›black‹ oder ›white‹, ob jung oder alt, Mann oder Frau, arm oder reich«, so Thiele weiter.

Dass so viele Menschen zu dem Konzert gekommen sind, freue ihn und die Akteure deshalb ganz besonders. »Ich denke, das ist ein Zeichen, das für sich spricht«, sagte er.

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