Mo., 22.10.2018

Etwa 100 Besucher beim deutsch-weißrussischen Kulturabend im Gemeindehaus Dünne Infos, Musik und typische Gerichte

Die 22 Teilnehmer des internationalen Jugendworkcamps hatten ein Buffett vorbereitet, an dem typische weißrussische Spezialitäten angeboten wurden.

Die 22 Teilnehmer des internationalen Jugendworkcamps hatten ein Buffett vorbereitet, an dem typische weißrussische Spezialitäten angeboten wurden. Foto: Thomas Klüter

Von Thomas Klüter

Bünde (WB). Einen ganzen Tag hatten die 22 Teilnehmer des internationalen Jugendworkcamps geschnippelt, geknetet, gebacken und gebrutzelt, um das Essen für den deutsch-belarussischen Kulturabend im Gemeindehaus Dünne vorzubereiten.

Typische weißrussische Salate warteten auf Eltern, Großeltern, Geschwister und Interessierte, scharf gewürzte Hackbällchen, belegte Brote und reichlich Blinis, süße, weißrussische Pfannkuchen.

Hilfe für bedürftige Menschen

Neben dem üppigen Büffet standen aber die Informationen über das Workcamp und die Arbeit der Jugendlichen im weißrussischen Lepel im Zentrum des Abends. Zum 22. Mal hatte sich Gemeindepädagogin Ulrike Jaeger in den vergangenen Sommerferien mit einer Gruppe Jugendlicher auf den Weg nach Weißrussland gemacht.

Zusammen mit zwölf Jugendlichen aus Belarus renovierten die 13- bis 18-Jährigen in der Stadt, rund 170 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Minsk, drei Wochen lang Häuser und Wohnungen von bedürftigen Menschen.

Film zeigt Arbeit des Jugendworkcamps

Jetzt waren die weißrussischen Teilnehmer zur Rückbegegnung nach Bünde gekommen . »Die Jugendlichen haben selbst einen Film produziert, der unsere Aktivitäten und Arbeiten in Weißrussland zusammenfasst«, erklärte Jaeger den Gästen des Abends.

Für betroffene Gesichter bei den Besuchern sorgten die Aufnahmen der Lebensumstände der Hilfebedürftigen in Lepel. Und herzhafte Lacher gab es bei Szenen, die den Alltag der Jugendlichen und ihren Spaß an der Arbeit und der Gemeinschaft widerspiegelten.

Zu einer großen Auswahl an Fotos erzählten die deutschen und die weißrussischen Jugendlichen dann von ihren eigenen Eindrücken auf den Baustellen, von den Begegnungen mit den Bedürftigen und von der Dankbarkeit, die ihnen entgegen gebracht wurde.

Die meisten der belarussischen Workcamp-Teilnehmer stellten dabei auch ihre erlernten Deutschkenntnisse unter Beweis. Bei mehreren musikalischen Beiträgen konnten sich die Besucher allerdings auch in der weißrussischen Sprache versuchen. Der Text wurde dafür in kyrillisch und phonetisch passend in lateinischer Schrift per Beamer auf die Leinwand projiziert.

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