Do., 14.02.2019

Verwaltung saniert Straßenlaternen im Stadtgebiet Klimaschutz mit LED

Bünde (BZ). Mit der Umsetzung von neuesten Technologien durch den Einsatz hocheffizienter LED-Technik setzt die Stadt Bünde ein positives Zeichen in Richtung Klimaschutz.

So wurden in den vergangenen Wochen im Stadtgebiet verschiedene Leuchten energetisch saniert. Gefördert wurde die Maßnahme vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit auf Grundlage eines Beschlusses des deutschen Bundestages.

30 Strahler in der Innenstadt augetauscht

In der Innenstadt wurden beispielsweise 30 Strahler gegen LED-Leuchten ausgetauscht. Die Stromeinsparung beträgt 76 Prozent. Allein dadurch wird während der voraussichtlichen Lebensdauer der Leuchten der dafür erforderliche CO2-Ausstoß um 93 Tonnen gemindert.

Weitere Austausche fanden unter anderem in der Bahnunterführung Gerhardt-Hauptmann-Straße (Abbau von 32 Leuchtstofflampen und Installation von 20 LED-Leuchten) und verschiedenen Nebenstraßen (Austausch von 104 Kofferleuchten gegen LED-Leuchten) statt.

Mit der Sanierung will die Stadt jährlich etwa 93.600 Kilowattstunden einsparen. Das entspricht einer durchschnittlichen Stromeinsparung von 78 Prozent. Die CO2-Einsparung über die Lebensdauer der neuen LED-Leuchten entspricht etwa 1104 Tonnen.

Beitrag zur Verkehrssicherheit

Neben den ökonomischen und wirtschaftlichen Vorteilen würden diese Maßnahmen einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Verkehrssicherheit und zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten, welche für die Gestaltung unser aller Zukunft von großer Bedeutung seien, teilt die Stadtverwaltung mit.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab.

Mit der Umrüstung der Straßenbeleuchtung in der Stadt Bünde auf moderne LED-Technologie sei ein Punkt aus dem Klimaschutzkonzept umgesetzt worden, informiert die Bünder Stadtverwaltung.

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